Als die ersten Völker einst erwachten, noch suchend in einem wilden Land, da wandelten die Götter unter ihnen und wachten über sie mit weisender Hand. Da trat Lyr aus den stillen Schatten, der Hüter aller Worte dieser Welt. Er lehrte Schrift und Klang den jungen Völkern, damit ihr Denken Form und Richtung hält. Aus sanfter Stille wuchs die Welt in Inari´s warmem Schein, sie hauchte Leben in die Lüfte, ließ Licht in jedes Herz hinein. Webte Frieden in die Felder, schenkte jedem Wesen Zeit und lehrte in jedem Anfang eine Spur von Ewigkeit. In den Schatten hoher Tannen, lauerte Anukis auf ihre Beute. Sie lehrte Ehrfurcht vor der Wildnis und Mut, wenn man die Jagd nicht scheute. Aus stillen Keimen wuchsen grüne Wunder, Amitari´s Hauch erweckte Wald und gab den Völkern Rat. Sie lehrte Pflanzen, Saat und Frucht zu hüten und gab den Völkern den Segen ihrer Saat. Da flammte Loa´s Feuer in den Herzen, ein warmer Funke, hell und voller Mut. Sie zeigte, wie man Glut in Stärke wandelt und schuf aus Flammen Wärme, Werk und Gut. Als erste Stürme über Länder rollten, trat Bran hervor, ein Schild, wenn Dunkelheit naht. Er lehrte, wie man Furcht in Stärke wandelt und dass ein tapfrer Geist die Welt bewahrt. Eisen formte sich an Sil´s Amboss, er schlug mit seinem Hammer kräftig im Funkenflug, er lehrte, wie man Feuer Kraft verleiht und zeigte Menschen das Schmieden in lodernder Glut. Im Schweigen hüten sie die alten Pfade, ihr Wille webt sich durch die Dunkelheit. Unhörbar tragen sie die Welt im Wandel und bleiben nah, auch jenseits unsrer Zeit.