
Flügel aus Narben
[Intro] Man sieht nur, was ich bin… nicht, wo ich herkomm… [Part 1] Regen auf der Haut, doch ich fühl schon lang nichts mehr hab gelernt zu lächeln, auch wenn innen alles leer jede Nacht allein, jede Träne still gezählt hab mich selbst verloren und mich trotzdem selbst gewählt Narben auf der Seele, trag sie wie ein Tattoo du siehst nur mein Heute, doch mein Gestern war tabu keiner war da, als ich leise daran zerbrach doch genau da hab ich gelernt, wie man alleine wieder lacht [Hook] Ich lass mir Flügel wachsen aus all meinen Narben flieg durch die Nacht, auch wenn die Schatten mich jagen Ich war am Boden, doch ich steh wieder hier und alles, was mich brach, gehört jetzt zu mir Ich lass mir Flügel wachsen, ich heb einfach ab hab nichts mehr zu verlieren, weil ich alles schon hab Ich bin nicht gefallen – ich bin nur neu gebor’n aus der Dunkelheit nach ganz weit vorn [Part 2] Zu viele Nächte wach, zu viele Stimmen im Kopf zu oft an mir gezweifelt, doch ich hör jetzt endlich auf hab mich selbst bekämpft, war mein schlimmster Feind doch heute steh ich hier und sag: ich lass mich nicht mehr klein machen. Keine falschen Leute mehr, kein „ich tu so als ob“ ich trag meine Wahrheit jetzt offen auf’m Kopf du nennst es kaputt – ich nenn es geformt denn jeder tiefe Fall hat mich nach oben gehoben [Pre-Hook] Und ich trag meine Schatten jetzt wie ein Kleid weil sie zeigen, dass ich überlebt hab die Zeit [Hook] Ich lass mir Flügel wachsen aus all meinen Narben flieg durch die Nacht, auch wenn die Schatten mich jagen Ich war am Boden, doch ich steh wieder hier und alles, was mich brach, gehört jetzt zu mir Ich lass mir Flügel wachsen, ich heb einfach ab hab nichts mehr zu verlieren, weil ich alles schon hab Ich bin nicht gefallen – ich bin nur neu gebor’n aus der Dunkelheit nach ganz weit vorn [Bridge] [flüsternd] Ich war so lange unten… doch niemand hat mich gesehen… [Pause] [Jetzt Klar] Jetzt schau ich nach oben – und ich geh meinen Weg. [Outro] Ich brauch kein Licht… ich hab gelernt, im Dunkeln zu seh’n…

