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„Meine Wurzeln reichen tief“.

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[Verse 1] Ich war das Flüstern hinter Türen, hab gelernt, mich selbst zu überhör’n, trug fremde Lasten auf den Schultern, als würden sie zu mir gehör’n. Ich hielt die Hände über Wunden, die niemand außer mir je sah, und während andre mich zerbrachen, blieb etwas tief in mir noch da. [Pre-Chorus] Erst war es nur ein kleiner Funke, kaum mehr als Wärme in der Nacht, doch aus dem Schweigen meiner Jahre ist langsam etwas aufgewacht. [Chorus] Ich werde stärker mit jedem Schritt, nehm meine alte Stimme mit. Was mich zu Boden zwang, trägt mich heute weiter als zuvor. Ich bin nicht hart, ich bin geworden, aus meinen Narben wächst mein Mut. Ich brauch kein Licht von fremden Sternen, in meinen Adern brennt die Glut. [Verse 2] Ich kenne Regen, kenne Winter, kenne Nächte ohne Land, hab mich an falschen Hoffnungen und viel zu leeren Worten festgehalten. Doch irgendwann ließ ich sie fallen, stand mit leeren Händen da, und merkte erst in diesem Augenblick, wie viel von mir noch übrig war. [Pre-Chorus] Der Wind kann an den Ästen reißen, doch meine Wurzeln reichen tief. Ich bin die Frau, die ich nicht kannte, als ich noch nach mir selber rief. [Chorus] Ich werde stärker mit jedem Schritt, nehm meine alte Stimme mit. Was mich zu Boden zwang, trägt mich heute weiter als zuvor. Ich bin nicht hart, ich bin geworden, aus meinen Narben wächst mein Mut. Ich brauch kein Licht von fremden Sternen, in meinen Adern brennt die Glut. [Bridge – quiet, intimate] Ich muss niemandem mehr beweisen, wie viel ein Menschenherz erträgt. Ich muss nicht kämpfen, um zu zeigen, dass meines immer weiter schlägt. Und wenn ich heute rückwärts schaue, seh ich keine schwache Frau. Ich sehe eine, die gefallen ist – und jedes Mal wieder aufstand. [Build] Also komm, Wind. Komm, Regen. Komm, was immer kommen mag. Ich habe lange genug gezittert. Heute steh ich einfach da. [Final Chorus – powerful] Ich bin stärker mit jedem Schritt, und meine ganze Geschichte geht mit. Was mich zu Boden zwang, hat mir meine eigenen Flügel gebaut. Ich bin nicht kalt, ich bin gewachsen, ich bin noch weich und trotzdem stark. Ich brauch kein Licht von fremden Sternen – ich trag mein Feuer durch die Nacht. [Outro – soft] Und wenn der Morgen mich berührt, weiß ich endlich, wer ich bin. Nicht die Frau, die alles überlebte – die Frau, die wieder leben will.