
Er kam aus Wurzeln, Stein und Moos Sein Atem war der Bergwind bloß Die Hände schwarz von Kunst und Arbeit Sein Leben zu kurz … war er schon bereit? Er spielte laut, er schuf und baute Der Bühnen Feuer er vertraute Musik und Wald und Nacht vereint Ein Geist der jetzt verschwunden scheint Barthl, kehr zurück zum Stein Waldgeist, geh zurück allein Die Saiten stumm, das Feuer kalt Deine Stimme durch die Wälder hallt Er kannte Pfade ohne Namen Die er schon ging mit seinen Ahnen Die Bäume neigten sich ihm zu Er fand im Rauschen seine Ruh' Kein Bühnenvorhang der ihn hielt Die Musik hat ihn stets erfüllt Er war das Riff, er war der Klang Der durch die alten Wälder sang Barthl, kehr zurück zum Stein Waldgeist, geh zurück allein Die Saiten stumm, das Feuer kalt Deine Stimme durch die Wälder hallt Nicht jeder der erschafft braucht einen Rahmen oder Licht Manche brennen anders, still und tief - man sieht's erst wenn es bricht Er war der Wald bevor wir wussten dass es Wälder gibt Ein Geist der geht und trotzdem bleibt weil ihn die Erde liebt Barthl, kehr zurück zum Stein Waldgeist, geh zurück allein Die Saiten stumm, das Feuer kalt Deine Stimme durch die Wälder hallt Waldgeist… kehr heim… kehr heim… Der Berg hält dich jetzt… Der Berg hält dich jetzt… …Rest in Power, Barth…

