[TITEL] ICH WÜNSCHTE, ICH KÖNNTE ALLES [LONG INTRO] (Piano... Rhodes... leise Streicher...) --- [VERSE 1] Timo sitzt zwischen Dinosauriern. Spider-Man. Autos. Und einer Taschenlampe, die nur angeht, wenn man leicht dagegen klopft. Draußen wird der Himmel langsam dunkel. Irgendwo fährt noch ein Zug vorbei. Dann schaut er mich an. „Papa...?“ „Ja?“ „Ich wünschte... ich könnte alles.“ Leon hebt den Kopf von seinen Fußballkarten. „Was denn alles?“ Timo überlegt. Nicht lang. „Na... einfach alles.“ --- [PRE-HOOK] Und plötzlich ist das Zimmer ganz still. Weil keiner eine bessere Antwort hat. --- 🔥 [HOOK] Ich wünschte, ich könnte alles. Über Fischbach fliegen bis hinter den Mond. Wenn jemand weint, mach ich ihn wieder froh. Und wenn nachts Monster kommen... pass ich auf euch auf. Ich wünschte... ich könnte alles. --- [VERSE 2] Unsichtbar werden. Mit Haien tauchen. Raketen bauen aus Lego und Klebeband. Auf dem Mond Fußball spielen. Einen T-Rex als Haustier haben. Mama und Papa reich machen. Damit keiner mehr arbeiten muss. Leon nickt. Als wäre das der logischste Plan der Welt. --- [BRIDGE] Ich musste lächeln. Nicht, weil das unmöglich klang. Sondern, weil ich mich fragte... wann ich eigentlich aufgehört habe, genau so zu denken. Vielleicht werden wir gar nicht älter. Vielleicht vergessen wir nur, wie groß unsere Träume einmal waren. --- 🔥 [FINAL HOOK] Ich wünschte, ich könnte alles. Alle Monster kleiner machen. Alle Tränen wegpusten. Alle Sterne anfassen. Und wenn jemand Angst hat... einfach sagen: „Keine Sorge. Ich bin doch da.“ Ich wünschte... ich könnte alles. --- [OUTRO] „Papa...?“ „Ja?“ „Meinst du... Superhelden müssen schlafen?“ Ich lächle. „Nur... damit sie morgen wieder die Welt retten können.“ (Piano) (Fade Out)