
🩶 Intro (sanftes Klavier, langsames Tempo) > Ich hab zu lange weggeschaut, > weil’s einfacher war, still zu sein. > Doch jede Lüge, die nichts sagt, > macht uns kleiner, nicht gemein. --- 🩶 Strophe 1 > Du zeigst mit Finger auf die Schuld — > ich seh nur Angst in deinem Blick. > Du sagst, wir müss’n jetzt Grenzen zieh’n, > ich sag: Wir müssen zurück. > Zurück zu dem, was Haltung heißt, > zu Mut, auch wenn es still wird. > Zu einem Wort, das Wahrheit bleibt, > nicht nur, wenn jemand applaudiert. --- 🩶 Refrain (emotional, getragen) > Ich will Klarheit, > nicht die Illusion. > Ich will Nähe, > nicht Nation. > Ich will Menschen, > nicht Parolen aus Beton. > Ich will fühlen, > nicht nur hören — > Ich will Klarheit. > Und kein leeres Beschwör’n. --- 🩶 Strophe 2 > Du sprichst von Stolz und Vaterland, > doch ich seh Menschen ohne Licht. > Du redest laut von Einheit, > aber meinst: „Anders darfst du nicht.“ > Ich bin nicht hier, um dich zu brechen, > ich bin hier, weil ich noch glaub: > Dass Würde kein Privileg sein muss — > sie ist das, was jeder braucht. --- 🩶 Refrain (wiederholt, intensiver) > Ich will Klarheit, > nicht ein neues Gesicht. > Ich will Wahrheit, > auch wenn niemand sie spricht. > Ich will Stärke, > die leise ist und echt. > Ich will Klarheit — > denn das ist mein Recht. --- 🩶 Outro (nur Klavier und Stimme, weich) > Vielleicht wird’s nicht laut, > vielleicht bleibt’s nur ein Lied. > Doch wenn du’s hörst, > dann weißt du: > Ich bin nicht allein mit dem, was mir blieb.

