
Am Achensee, am Achensee, Da steht ein wundersames Haus; So oft hinein, hinein ich geh, Sehn' ich mich nimmermehr hinaus. Am Achensee, am Achensee, Da steht ein wundersames Haus; Es tut so weh, es tut so weh, Dass ich doch wieder muss hinaus. Es wohnen Herzen da, so lieb, So edel, ohne Falsch, so gut; So oft ich blieb, so lang ich blieb, Stets ständ ich da in Gottes Hut. Und schrieb ich tausend Zeilen hier, Und wären sie auch noch so schön, Sie klängen aus der Seele mir Doch nur auf baldges Wiedersehn. Du lieber, lieber Kreuzhof hast Es mir für immer angetan; Ich wünsche fast, ich wünsche fast; Wär ich für dich doch der Kaplan. Da früg ich alle Herzen aus, Und gäben sie mir Antwort dann, Dass immer offen mir dies Haus, Ich wär ein glücklich froher Mann!

