
Israel und die U.S.A Ich weiß nicht so ganz warum, zwei Ziele ziehen mich an, Israel und die U.S.A. Ich glaube, ich sollte bald mein Englisch aufbessern, ich würde gern der hebräischen Sprache mächtig sein. Und was kann ich? Ich kämpfe schon mit der deutschen Sprache. Amerika zieht mich an, die ersten Predigten über Jesus, die ich als junger Christ gehört habe, kamen von Amerikanern. Das Land finde ich sehr interessant, die Weite besticht. Das Glaubensleben ist freier. Deutschland kommt mir wie eine große Sekte des Unglaubens vor, wahre Predigt ist bei uns verpönt. Evangeliumsmusik ist den Deutschen unbekannt, ein geistig müdes Land. So wenig Einfluß von bekennenden Christen. Die U.S.A bildet einen Gegensatz zu uns, die Sünde ist in Amerika überaus mächtig, die Heiligkeit dafür aber umso mächtiger. Ich leide unter der Sprachlosigkeit hierzulande. Wir reden, reden und reden um des Redens Willen. Ich bin es irgendwie leid, mir Gedanken zu machen. Mein Hirnkasterl macht mir jedoch einen Strich durch meine Rechnung. Ich liebe das Land in dem ich geboren worden bin, gewissermaßen bin ich sogar ein Patriot, ich möchte jedoch mein Land anders sehen. Vielleicht ist Israel schon bald die Zuflucht für so manchen Christen. Die Zeiten werden enger werden, wohin wird man gehen können? Ich meine, ich bleibe wo ich bin. Mein streitbares Gemüt spricht, im Angesicht der Feinde, die Sturm gegen das Evangelium laufen, ist Israel eine gesegnete zukünftige Heimat.

