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Ich geh meinen Weg

[Prelude] Checkt erst mal den Ton, bevor ihr wieder über mich sprecht, ich komm aus viel zu viel Dreck, doch genau das hat mich geformt und aufrecht gehalten. [Bridge] Zwischen all dem Lärm hab ich gelernt, mich selbst zu hör’n, musste durch den Dreck geh’n, ohne mich dabei zu verlier’n. Was euch stört, ist nicht mein Fall, sondern dass ich weitergeh’, und aus jedem tiefen Schnitt mach ich etwas, das wieder steht. [Verse 1] Ihr seht mich an, als wär ich der letzte Henker, doch ich scheiß auf euch, auch auf all euer Gestänker. Ich weiß, warum ich ständig Teil von euer Gestänker bin, weil ich kein Bänker bin, früher in der Schule verteilte ich Schläge aufs Kinn, also kam es mir auch nicht in den Sinn. Scheiß Elternhaus gehabt, es hat einfach nichts geklappt, ein Vater war nicht da, doch irgendwie kam ich trotzdem klar. [Verse 2] Hing nur mit Leuten ab, die drei bis sechs Jahre älter waren, für Gleichaltrige war ich nie da, die waren mir zu unreif und klar. Harte Jugend, viel zu früh gelernt, wie man sich durchbeißt, weil man in meinem Viertel schnell hat gemerkt, dass hier keiner auf den anderen scheißt, wenn du zum Viertel Gehörtest. Hab viel zu oft auf die falschen Vorbilder gebaut, doch aus jedem Fehler hab ich was mitgenommen, auch wenn's keiner glaubt. [Verse 3] Heut blick ich zurück und seh, wie weit ich wirklich schon gekommen bin, aus dem Chaos meiner Vergangenheit zog ich für mich den eig'nen Sinn. Keiner hat mir was geschenkt, hab mich selbst da rausgeboxt, hab Narben auf der Seele, doch sie zeigen, dass mich nichts mehr stoppt. Wenn ihr jetzt nur noch über mich redet, dann okay, lasst sie reden, denn aus dem, was mich einst fast zerbrochen hat, konnt ich mein' Weg erst weben. [Chorus] Ihr redet viel, doch ich bleib steh’n, hab viel zu oft gelernt, allein durch die Dunkelheit zu geh’n. Aus all dem Dreck hab ich was Neues aufgebaut, ihr seht nur den Schmerz, doch ich hab mir selbst vertraut. Redet nur weiter, ich geh meinen Weg, denn mich hält kein Urteil mehr auf, egal was ihr sagt und was ihr seht. [Verse 4] Und wenn der Wind sich dreht, steh ich trotzdem wieder hier, mit jedem falschen Blick wird nur noch klarer, wer ich bin und was ich zier. Hab aus Bruchstücken was gemacht, das jetzt stärker ist als je, ihr wollt mich brechen, doch ich wachse erst recht an dem, was ihr nicht versteht. Kein Applaus von euch nötig, ich geh weiter, Schritt für Schritt, denn alles, was mich einst verletzt hat, lache ich heute aus. [Verse 5] Und wenn ihr denkt, ich fall noch mal, dann kennt ihr mich zu schlecht, ich hab gelernt, aus jedem Rückschlag mach ich mir ein neues Recht. Aus den Narben wird ein Schild, aus dem Druck wird mein Verstand, ich geh durch jede eurer Wellen, doch ich bleib fest auf dem Stand. Ihr könnt reden, könnt mich messen, doch ihr kommt nie an mich ran, denn ich bau mir aus dem Ende meinen eigenen Anfang an. [Chorus] Ihr redet viel, doch ich bleib steh’n, hab viel zu oft gelernt, allein durch die Dunkelheit zu geh’n. Aus all dem Dreck hab ich was Neues aufgebaut, ihr seht nur den Schmerz, doch ich hab mir selbst vertraut. Redet nur weiter, ich geh meinen Weg, denn mich hält kein Urteil mehr auf, egal was ihr sagt und was ihr seht. [Epilogue] Und wenn alles leiser wird, bleibt nur das, was mich trägt, kein Blick von außen mehr, der mir noch meinen Weg verwehrt. Aus dem, was mich geformt hat, hab ich mir selbst vertraut, und selbst im letzten Schatten bleibt mein eigener Takt aufgebaut.