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Herzschmerz

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V5.5

(Vers1) Ich hab das Datum im Kalender nicht markiert, es ist einfach von ganz alleine passiert. Die Zahl stand plötzlich unbemerkt im Raum, und riss mich zurück in den alten Traum. Die Jahre hab ich all die Zeit nicht gezählt, doch heute weiß ich ganz genau, wie viel davon noch fehlt. Dein Name auf dem Display – er erscheint nicht mehr, doch die Liebe zu dir trag ich immer noch schwer. (Refrain) Es sind vier Sommer und ein halbes Jahr, seit ich das letzte Mal in deine Augen sah. Ich tanz im Schatten ganz allein hier im Flur, such nach deinen Schritten, doch da ist keine Spur…… (Da ist keine Spur) (Solo) (Vers2) Mein Herz ist wie ein Altbau, in dem das Licht ausfällt, du warst der einzige Anker in meiner kleinen Welt. Ich weine nicht mehr, wenn unser Lied erklingt, weil meine Stimme jetzt ein ganz anderes singt. (Vers 3) Manchmal frag ich mich, wo du wohl gerade bist, ob du auch manchmal denkst an das, was man vergisst. Ob du die Fehler von damals heute besser verstehst, oder schon längst auf ganz eigenen Wegen gehst. (Solo) (Chorus) Die Erinnerung wiegt Tonnen, sie drückt mich zu sehr. Freunde sagen: „Lass dir Zeit, es schmerzt bald nicht mehr.“ Doch der Verstand bleibt stumm im ewigen Streit, mein Körper ist wie Blei in dieser Einsamkeit. (Bright) Vielleicht ist „Heilung“ nur ein Wort für „dran gewöhnen“, dass wir beide uns im Leben nie wieder versöhnen. Vielleicht ist Freiheit das, was ich am meisten fürcht', weil jeder neue Weg, den meine Sohle berührt, mich nie wieder zurück zu dir führt. (Pre-Chorus) Die Kaffeetasse auf dem Tisch ist nun leer, du sitzt auf dem Stuhl mir gegenüber nicht mehr. Es ist okay, wie es jetzt ist, auch wenn du nicht mehr bei mir bist. Ich lass jetzt endlich los, der Schmerz wird mir zu groß. Er raubt mir das letzte Licht, während alles in mir zerbricht. (Solo) (Outro) Ich zahle den Tribut, den das Leben verlangt, wer weiß, was noch kommt, mein Herz hat gebangt. Ich werde nicht mehr mit dem Schicksal zanken, und löse mich langsam aus deinen Schranken. Ich lass jetzt los, der Schmerz wird mir zu groß, meine Seele brennt, mein Kopf der rennt. Ich muss den Blick nach vorne drehen – und meinen eigenen Weg jetzt gehen. Ich muss jetzt meinen eigenen Weg nun gehn!