
[Strophe 1] Zwischen Seiten aus Papier Verlier ich mich und find zu mir Der Druck ist blass, das Licht ist weich Was um mich ist, das wird mir gleich Die Welt da draußen bleibt besteh’n Doch ich mag grad was andres seh'n. Ich setze mich, und tauche ein, jetzt zähl' nur ich, jetzt darf ich sein. [Pre-Refrain] Kaffeeduft und Vinylklang Ein Buch in Händen, der Tag so lang Ich blätter durch ein andres Ich Und jedes Wort berührt mich [Refrain] Zwischen den Zeilen und in der Zeit Find ich Liebe, find Geborgenheit Keine Pixel, nur Gefühl Jede Seite wie ein neues Ziel Zwischen den Zeilen, wie ein helles Licht Find ich ein Herz, das leise zu mir spricht Und die Zeit sie tanzt dahin Erfüllt mich, schenkt mir Sinn [Strophe 2] Im Park, die Sonne auf dem Blatt Die Zeit steht still, ganz ohne Hatz Ein Kapitel noch, es weht der Wind Und flüstert mir: „Ein weit'res noch" - ich hör ein Kind Kein Scrollen, kein Geräusch dabei Nur Wörter, tief und federfrei Und irgendwo im Satz versteckt Hat sich mein Traum dazugelegt [Pre-Refrain] Zwischen Klängen, leise sacht Wird aus Papier die große Macht Ein bisschen Tinte, ein bisschen Mut Und jedes Buch tut meiner Seele gut [Refrain] Zwischen den Zeilen und in der Zeit Find ich Liebe, find Geborgenheit Keine Pixel, nur Gefühl Jede Seite wie ein neues Ziel Zwischen den Zeilen, wie ein helles Licht Find ich ein Herz, das leise zu mir spricht Und die Zeit sie tanzt dahin Erfüllt mich, schenkt mir Sinn [Instrumental – Vibraphon-Solo über Refrain-Harmonie, 8 Takte] [Bridge] Duft von Seiten, leicht vergilbt Geschichten, die die Welt enthüllt Ein Ort, der mir Geborgenheit Schenkt inmitten dieser Zeit [Finaler Refrain] Zwischen Zeilen und Zeit Bleibt mein Herz für immer weit Keine Eile, nur Magie Und das Buch bleibt hier bei mir Zwischen Zeilen und Licht Findet mein Gefühl Gewicht Denn gedruckte Liebe bleibt In der Sprache unsrer Zeit [Outro, gesprochen mit Musik ausblendend:] "Ein gutes Buch vergilbt nie, es leuchtet – zwischen Zeilen und Zeit."

