
[Strophe, langsam, melancholisch] Bei Kiel, da steht ein stolzes Boot. Es hat Geschicht’ geschrieben. Grau der Mantel, an hellem Strand. Es ist zur Mahn geblieben. Ein jeder gehet, dort ein und aus. Geht Schritte einst‘ger Soldaten. Ehrfürchtig schaut man, hier und dort. Wo einst Befehl und Ehre waren. [Refrain, euphorisch, rauh, seemanns chor] Ich würd so gern hinaus, aufs Meer und voller Taten. Das Boot es trägt meine Träume fort, Weit weg aus dem Kieler Hafen. So gern würd ich bleiben. So gern auf der Brücke steh‘n. Ich muss aber weiter, Adé, Auf wiederseh‘n. [Strophe, langsam, melancholisch] Im arktischen Meer, warst du zu Hause. Machtest große Fahrt. hattest nie Pause. Am Packeis vorbei. Ran an den Feind. Schiffe versenkt, die Mannschaft vereint. [Refrain, euphorisch, rauh, seemanns chor] Ich würd so gern hinaus, aufs Meer und voller Taten. Das Boot es trägt meine Träume fort, Weit weg aus dem Kieler Hafen. So gern würd ich bleiben. So gern auf der Brücke steh‘n. Ich muss aber weiter. Adé, Auf wiederseh‘n. [Stroph] Jetzt darfst du ruh‘n. Auf Kiel liegst du nun. Dein Kampf ist vorbei, deine Mannschaft daheim. Erzählst uns ew‘ge Geschichten, und wir lauschen dabei… [Refrain, euphorisch, rauh, seemanns chor] Ich würd so gern hinaus, aufs Meer und voller Taten. Das Boot es trägt meine Träume fort, Weit weg aus dem Kieler Hafen. So gern würd ich bleiben. So gern auf der Brücke steh‘n. Ich muss aber weiter. Adé, Auf wiederseh‘n.

