
An der grauen Wand (Soft Duet Version)
[intro] [fade in] [spherical Cello] Intro: Ein Flüstern hallt durch den Raum, Bringt die Dämmerung wie einen Traum. Ein Schatten regt sich, greift nach mir, Die Stille schreit – ich folge Dir. Verse 1: Dämmerung in einem stillen Raum Erinnerungen an einen alten Traum Ein Schatten tanzt an der kahlen Wand Greift nach mir mit schwarzer Hand Lautlos gleitet er über rauen Grund Öffnet vor mir einen tiefen Schlund Stößt mich hinein mit lautem Schrei Ich falle hinab in ein schwarzes Einerlei Sternlose Nacht umfängt meinen Geist Ein Schrei von Stille an meiner Seele reißt Flammende Augen durchdringen mein Herz Verursachen einen wohltuenden Schmerz Chorus: Ein Schatten an der grauen Wand Reicht mir seine kühle Hand Nennt meinen Namen ohne ein Wort Zieht meine Seele mit sich fort Taucht mein Herz in Stille ein Befreit meinen Geist von aller Pein Zeigt mir den Weg in sein Land Über alte Pfade unerkannt Verse 2: Finsternis in einem großen Saal Gedanken an eine uralte Qual Ein Schatten gleitet näher heran Zieht mich in seinen dunklen Bann Schweigend schwebt er über die Welt Lächelt mich an wie ein alter Held Führt mich voran, ich folge ihm leicht Die Grenze zur Nacht ist schnell erreicht Die Lichter fallen auf uns hernieder Durchdringen seine als auch meine Glieder Ich lasse mich fallen, gleite neben ihn Zusammen wir nun durch die Schatten zieh’n Interlude: Ein Seufzen trägt die Dunkelheit, Ein leises Lied aus ferner Zeit. Ein Echo ruft, so zart, so klar, Von einem Ort, der niemals war. Die Schatten flüstern, zeigen den Pfad, Durch schwarze Welten, durch stillen Rat. Ein sanfter Wind, der Geister spricht, Trägt uns voran, ins fernste Licht. Chorus: Dein Schatten an der grauen Wand Reicht mir seine kühle Hand Nennt meinen Namen ohne ein Wort Zieht meine Seele mit sich fort Lässt meine Erinnerung tief versinken Mein ganzes Selbst in Liebe ertrinken Dein einsames Herz ruft das meine leise Dann treten wir an unsere letzte Reise Outro: Ein Schatten führt mich durch die Nacht, Die Grenze zur Ewigkeit ist entfacht. In seiner Stille find' ich mein Sein, Sein kühler Griff macht mich frei von Pein. Ending: Zwei Seelen wandern, Hand in Hand, Durch endlose Dunkelheit, ein fernes Land. Kein Schmerz, kein Licht, nur ewige Ruh', Dein Schatten mein Führer, mein Ziel bist Du. [Outro] [fade out] [spherical Cello] [End]

