
Seht ihn an (Sei einfach Mensch) [STTZ Anti-Obdachlosigkeit]
°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸ StorytellerZ ist die deutsche Community für Suno Künstler. Du findest uns im Discord unter: https://discord.gg/pXKrJtmAe7 °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸ © 2025 by MDA Feel free to share and remix but add a link to the original song ▬▬ι═══════ﺤ -═══════ι▬▬ ▬▬ι═══════ﺤ -═══════ι▬▬ (¯`·._.·(¯`·._.· Seht ihn an (Sei einfach Mensch) ·._.·´¯)·._.·´¯) [Verse 1] [Style: male voice, slow rap, beat, percussion] Er geht, wo andere schweigend nur vorbeiseh'n, mit Schultern, zu schwer, um noch grad zu steh'n. Die Straßen kennt er wie vertraute Namen, doch keiner ruft nach ihm, keiner wird ihn je umarmen. Die Taschen alt, der Stoff an manchen Nähten offen, darin Flaschen, Blicke, und das leise Hoffen. Er hebt, was glänzt, was Gewicht hat, was zählt, nicht in Zahlen – nur, was seine Stunden erhellt. Ein Laternenpfahl wie ein stiller Zeuge, wenn er sich kurz setzt, bevor er weiter schweige. Vor Bäckereien riecht’s nach dem, was nicht für ihn bestimmt, doch er geht weiter, still, weil Schweigen oft gewinnt. [Pre-Chorus] [Style: slow rap] Er trägt die Tage wie ein abgelauf’nes Kleid, und niemand fragt, woher er kam, wie lang es reicht. [Chorus, female voice, melodic] Er lebt! - was man das Dazwischen nennt, keiner will stören, keiner, der ihn kennt. Er fragt nicht nach Sinn, nach Gnade oder Recht, er nimmt, was abfällt – ob schlecht, ob echt. Die Welt ist laut, doch er bleibt stumm, nimmt jeden Stoß, fällt weich und krumm. Nicht aus Schwäche – aus einer Art von Kraft, die keinen Namen trägt, nur Stille schafft. (So geht er dahin...) [Verse 2] [Style: male voice, slow rap] Am Gleis, wo Züge kommen, niemals stehn, da sitzt er, zählt die Schritte derer, die an ihm vorübergehn. Manch einer wirft ihm Münzen – ohne Blick, als wär Mitleid heut nur noch ein Reflex, und kein Geschick. Die Nächte sind kalt, die Straßen glänzen feucht, die Stadt atmet aus, während er langsam keucht. So manches Mal, wenn die Jugendlichen, laut und leer, schlagen auf ihn ein, als ob’s kein Mensch mehr wär. Nicht aus Wut, nur aus Spiel, aus roher Macht, aus dem Gefühl, dass Schwäche keine Antwort macht. Er nimmt es hin – kein Ton, kein Schrei, kein Wort, nur ein Schatten mehr im dunklen Morgen dort. [Pre-Chorus] [Style: slow rap] Er sieht den Himmel, auch wenn er ihn nicht braucht, und hofft nur, dass ihn keiner wirklich anschaut. [Chorus, female voice] Er lebt! - was man das Dazwischen nennt, keiner will stören, keiner, der ihn kennt. Er fragt nicht nach Sinn, nach Gnade oder Recht, er nimmt, was abfällt – ob schlecht, ob echt. Die Welt ist laut, doch er bleibt stumm, nimmt jeden Stoß, fällt weich und krumm. Nicht aus Schwäche – aus einer Art von Kraft, die keinen Namen trägt, nur Stille schafft. (So geht er dahin...) [Verse 3] [Style: male voice, slow rap] Er kennt die Gassen, wo kein Licht mehr wohnt, die Ecken, wo ein Blick in den Müll sich lohnt. Ein Stück Brot, halb gegessen, noch nicht hart, das ist genug – sein Hunger, nur ein neuer Tag. Er meidet Worte, wie man Schmerzen meidet, nicht aus Angst, weil ihn keiner bemitleidet. Ein Ordnungshüter – schon steht er auf, und rennt doch nicht aus Schuld, nur weil er's so kennt. Er weiß, dass er der Stadt nicht fehlen würde, und doch war er einer, der sie leise führte. Mit leeren Blicken, die kein Urteil verlangen, mit Händen, die nie greifen, stets nur empfangen. [Pre-Chorus] [Style: slow rap] Und wenn der Regen fällt, bleibt er nicht steh'n, denn wer nichts will, muss auch nicht überleb'n. [Chorus, female voice] Er lebt! - was man das Dazwischen nennt, keiner will stören, keiner, der ihn kennt. Er fragt nicht nach Sinn, nach Gnade oder Recht, er nimmt, was abfällt – ob schlecht, ob echt. Die Welt ist laut, doch er bleibt stumm, nimmt jeden Stoß, fällt weich und krumm. Nicht aus Schwäche – aus einer Art von Kraft, die keinen Namen trägt, nur Stille schafft. (So geht er dahin...) [Outro] [Style: male voice, slow rap] Und wenn du morgen auf dem Weg zur Bahn, so einen siehst, der kaum noch weiter kann, wenn seine Tasche alt, sein Blick weit weg, und seine Stimme stumm, sein Gesicht voll Dreck – frag dich leise, ohne dramatisch große Reden, ohne dass du’s laut aussprichst oder musst verstehen: Was, wenn es dein Bruder wär, dein Vater, dein Sohn, der da steht, statt zu sitzen auf dem goldenen Thron? Was, wenn das Gesicht dir einmal nah gewesen, ein Freund, den du verloren hast auf halben Wegen? Und wenn du selbst – nur ein paar Schritte falsch – plötzlich wach wirst in der Jacke aus Karton und Asphalt? (Was wäre wenn...?) Wer wär für dich da, wenn der Boden nicht mehr hält? Wenn dir deine Welt über dir zusammen fällt? Er geht – doch nicht, weil er vor dir flüchten will, sondern weil wir alle manchmal stinken wie Müll. Also denk daran, du bist auch nicht immun, und es ist nie zu spät, das Richtige zu tun. Leg das Handy weg, mach kein Video für Klicks, wir hängen alle an der selben Seite des Stricks. Und wenn es dir passiert, dann denkst du doch bestimmt, dass es Hoffnung gibt und dir dann jemand auf die Beine hilft. Also gib ihm deine Hand, hilf ihm hoch ins Licht, sei einfach einmal Mensch, mehr braucht es nicht. (Sei einfach Mensch...)

