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Das letzte Mal Fünfzehn Jahre

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(Intro) (Schwermütiges Piano, das plötzlich von einer harten, verzerrten E-Gitarre unterbrochen wird) (Geflüstert, giftig) Fünfzehn Jahre... Hemsbach... Du dachtest, ich merke es nicht? Du dachtest, es gehört dir allein? (Strophe 1) In dieser Wand, hinter Stein und Beton, Da ruhte er aus, mein Vater, dein Mann. Walter war dort, fünfzehn Jahre lang Zeit, Und ich trug den Schmerz, die Vergangenheit. In Hemsbach an der Mauer, da brannte mein Licht, Doch von der Graböffnung... da sagst du mir nichts? Wir haben keinen Kontakt, ja, das ist die Wahl, Doch dieses Schweigen ist purer Verrat, es ist Qual! (Pre-Chorus) Du hast mich schlechtgemacht in Mannheim bei den Leuten, Hast Gift versprüht, willst meinen Ruf bedeuten. Doch das ist mir egal, darüber steh ich drüber, Doch was du jetzt tatest... das geht nie vorüber! (Chorus) (Schreiend, hochemotional) DU HAST MIR DAS LETZTE GENOMMEN! Den Moment, wenn die Urne aus der Mauer bricht! Ich wollte dabei sein, im Schatten, im Licht! Ihn vergraben, ihn ehren, ein letztes Geleit, Doch du wählst den Hass und die Einsamkeit! Ich verzeih dir das nie, hörst du? NIE! Ein letzter Gruß an deine Tyrannei! (Strophe 2) Du bist eine alte, verbitterte Frau, Dein Herz ist aus Eisen, der Himmel ist grau. Mir nicht Bescheid zu geben, aus Stolz oder Neid, Zeigt nur deine Leere, dein tiefstes Herzeleid. Ich wünsche dir nichts Schlechtes, kein Fluch und kein Gift, Nur dass dich die Wahrheit wie ein Donnerschlag trifft. Vielleicht kann er dir vergeben, dort wo er jetzt ruht, Doch in meinen Adern brennt nur noch die Wut! (Bridge) (Musik wird leise, bedrohlich, Bass-lastig) Du hast die Erde auf ihn geworfen, ganz allein. Hast geglaubt, du könntest der Richter hier sein. Du hast mir den Abschied gestohlen, das Grab und den Ort, Keine Geste, kein Anruf, kein einziges Wort. (Steigerung, Schlagzeug setzt massiv ein) KEIN EINZIGES WORT! (Chorus) DU HAST MIR DAS LETZTE GENOMMEN! Den Moment, wenn die Urne aus der Mauer bricht! Ich wollte dabei sein, im Schatten, im Licht! Ihn vergraben, ihn ehren, ein letztes Geleit, Doch du wählst den Hass und die Einsamkeit! Ich verzeih dir das nie, hörst du? NIE! (Outro) (Musik bricht abrupt ab, nur noch eine Rückkoppelung der Gitarre) Ich sag es dir heute, zum allerletzten Mal. Keine Träne mehr für dich, nur noch dieses Signal. Ich bin nicht mehr dein Teil, ich bin endlich frei. Gezeichnet mit Blut... (Geschrien) DEIN SOHN MICHA-EL! (Stille)