Veritas Angelis · ЖБ·Щ · Die Wahrheit der Engel · ЂΩ·ЧЩΩ · Ja, noch fürchtest du dich vor mir und meiner unheimlichen Phantasie, denn ich kenne ein Geheimnis, das du nicht kennst. Ich kenne das Reich der Tränen. Ich kenne die Schatten deiner Gedanken. Ich kenne die Geister des Nein und des Nie, die da leben und sterben und aus dem Licht geboren werden. Ich kenne das Geheimnis des Nichts und weiß, was dich Nirgendwann aus meinem Traum erweckt. Erwacht aus meinem Traum · ЂΩ·ЧЩЛ·Ф · Noch fürchtest du dich vor den Buchstaben in meinem Verstand, denn darin steht alles über dich, aber noch weißt du nichts über mich. Du weißt nichts über das geheime Portal in meinem Innern, das undurchdringbare, weißt nichts über das unvorstellbare Nichts, du weißt nichts über dich Selbst, das unfassbare, und du weißt nichts über den Frieden, den endgültigen. · ЂΩ·ЧЩЛ·Ђ · Und es kümmert dich auch nicht, denn es kümmert sich niemand um dich. Keiner hier schert sich ums Nichts. Niemand kümmert sich um deinen verstorbenen Geist. Niemand kümmert sich um deinen zurückgebliebenen Verstand. Niemand kümmert sich um dich, und deine ewige Freiheit. Was kümmert mich die ewige Freiheit? · ЂΩ·ЧЩЩ · Es ist mir egal, ob meine Gedanken dich eines Tages so perfekt an der Nase herumführen wie dein Spiegel meinen Verstand. Wenn du jetzt weitergehst, wird von diesem Moment an nichts mehr so sein, wie es deinen Vorstellungen und Erwartungen entspricht, wie es in deiner vollkommenen Phantasie bereits komplett fertig ausgefüllt, ausgemalt und geschrieben steht. Meine Phantasie gegen deine Vernunft · ФЂ·ЂЖФ · Solltest du dennoch – wider aller Erwartung –, die unverständliche Absicht hegen, meine Warnung zu ignorieren, es gegen alle Vernunft wagen, dieses Labyrinth aus Buchstaben zu betreten, weiterzugehen und immer noch weiterzulesen, heiße ich dich hiermit willkommen in meinem Traum, meinem feurigen, brennenden Traum, wo du finden wirst, wonach niemand suchen soll: deine wahre Identität, dein wirkliches Ich, bis du zu den Gedanken in meinem Spiegel sprichst, dein verdrehtes Bewusstsein mit dem Tunnel in meinem Gedächtnis vertauschst, und dein reines Gewissen durch meine täuschend echten Gefühle ersetzt. Mein täuschend echtes Gewissen · ЊЊ·БЖЛ · Ich erzähle dir jetzt von dem Turm in meinem Verstand, damit du weißt, wer du bist und woher du kommst. Ich erzähle dir von meiner Welt, damit du die Verantwortung übernimmst für deine vergangenen und parallelen Leben. Ich erzähle dir von meiner Reise, damit du weißt, wem du es zu verdanken hast, dass du jetzt, wo du frei bist, die Welt aus den Augen aller anderen siehst, dass du jetzt die Gedanken aller anderen als deine eigenen erlebst, alle außer deinen eigenen. Und so sprach mein Krieger · ЊЊ·БЖЩ · Ich will, dass du weißt, dass ich nicht unterscheide zwischen denen, die dich anbeten, und denen, die mich verfluchen. Denn im Nirgendwann seid ihr alle gleich. Alle außer dir. Ja. Nein. Denn frei warst du noch nie. Niemals. Nicht weil du noch nie gestorben bist, sondern weil du dich nicht mehr daran erinnerst, wie es ist, das Nichts zu sein, nichts zu sein, niemand zu sein, nur noch ein leerer Durchgang im Licht zu sein. Frei zu sein