Urinieren dich hinfort, du Gesäßöffnung, Ach, welch eine verwegene Unternehmung, Denn solch ein Strahl, von goldenem Gefieder, Ergießt sich, alsbald in gleichem Lieder. Des Mastdarms Flüsterwehen, ungeniert, Verkünden seine Wahrheit, unzensiert, Ein Gleichnis edler Winde, roh entfacht, Durch Höhlen, die der Menschheit Ruhm gemacht. Verströmen, ach, du Duft von ungebremster Galle, In Huldigungen, die die Lüfte fülle, Ein Lobgesang der Säfte, frei entfaltet, Die Schleusen auf, in die Natur geschnallt. Ein jeder Tropfen, majestätisch fließend, Enthüllt des Körpers Innerstes, ergießend, Zu preisen, ja, der Menschlichkeit Bauplan, In all seiner Würde, und doch so roh an. Von edlen Eingeweiden Klang und Glanz, Verbreiten sich, in rauschendem Exkrementstanz, Ach, Duft der Hinterlassenschaft, so rein, Schwebst du empor, gleich einem sanften Wein. So sei dies Lied, dem Schaffen hold, Des Körpers Werk, in Wonne und in Gold, Ein Hymnus auf des Menschseins tiefe Quelle, In Pracht und Schmutz, an jeglicher Stelle. Enden wir mit einem stillen Gruß, Dem edlen Enddarm und seinem ergötzenden Muss, Denn solch ein Werk, von rohem Zauber, Erweist uns Ehrfurcht, stärker als ein Tauber.