
Fleisch… geboren aus Schuld, genährt von Verlangen, in Seide verpackt – doch innen verfault. Fleisch… gestempelt mit Namen, getauft auf dein Leid, es atmet in Nächten, wo kein Licht je bleibt. ⸻ [Strophe 1] Ich sah dich tanzen – ohne Haut, nur in Träumen. Ein Herz wie ein Takt, der in Ketten zerfällt. Du warst nur Gestalt – ohne Stimme, ohne Ziel – doch mein Wille griff nach dir. ⸻ [Refrain] Fleisch – ich form dich mit meinen Händen. Fleisch – du dienst, bis wir verbrennen. Fleisch – mein Spiegel, mein Schmerz. Du bist mein Tempel, mein Grab, mein Herz. ⸻ [Strophe 2] Deine Knochen singen Lieder, aus der Zeit, bevor es Schmerz gab. Dein Blut erzählt Geschichten, die ich nie hören wollte. Doch ich streiche sie dir auf die Haut – wie ein Versprechen aus Angst. ⸻ [Bridge] Ich näh dich mir auf die Rippen, ein Kunstwerk aus Qual. Ich brauch keine Götter, nur deinen Verfall. ⸻ [Refrain – final] Fleisch – so warm, so willenlos. Fleisch – so schwach, so gnadenlos. Fleisch – kein Wort, kein Licht. Nur dein Zittern – und mein Gesicht.

