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2 π•Šπ•–π•–π•π•–π•Ÿ | Fleisch

Fleisch… geboren aus Schuld, genΓ€hrt von Verlangen, in Seide verpackt – doch innen verfault. Fleisch… gestempelt mit Namen, getauft auf dein Leid, es atmet in NΓ€chten, wo kein Licht je bleibt. βΈ» [Strophe 1] Ich sah dich tanzen – ohne Haut, nur in TrΓ€umen. Ein Herz wie ein Takt, der in Ketten zerfΓ€llt. Du warst nur Gestalt – ohne Stimme, ohne Ziel – doch mein Wille griff nach dir. βΈ» [Refrain] Fleisch – ich form dich mit meinen HΓ€nden. Fleisch – du dienst, bis wir verbrennen. Fleisch – mein Spiegel, mein Schmerz. Du bist mein Tempel, mein Grab, mein Herz. βΈ» [Strophe 2] Deine Knochen singen Lieder, aus der Zeit, bevor es Schmerz gab. Dein Blut erzΓ€hlt Geschichten, die ich nie hΓΆren wollte. Doch ich streiche sie dir auf die Haut – wie ein Versprechen aus Angst. βΈ» [Bridge] Ich nΓ€h dich mir auf die Rippen, ein Kunstwerk aus Qual. Ich brauch keine GΓΆtter, nur deinen Verfall. βΈ» [Refrain – final] Fleisch – so warm, so willenlos. Fleisch – so schwach, so gnadenlos. Fleisch – kein Wort, kein Licht. Nur dein Zittern – und mein Gesicht.