Intro] (Dunkles Klavier, tiefer Bass) Wohl behütet aufgewachsen, deine Eltern hatten große Pläne für dich. Gutes Abitur, vielleicht sogar studieren, das Leben lag offen vor dir… [Part 1] Wohl behütet aufgewachsen, deine Eltern hatten große Pläne, gutes Abitur oder studieren, das war die vorgesehene Szene. Du warst auf Kurs, auf dem richtigen Pfad, doch irgendwann fingst du an, diesen Pfad zu verlassen. Falsche Freunde rissen dich los von deiner Familie, weg vom sicheren Hafen, hinein in eine andere dunkele Welt . Wer hätte gedacht, dass das einmal passiert, dass ein Junge mit Zukunft langsam alles verliert. Der Alkohol und die Drogen wurden deine treuen Begleiter die Schule rückte weit zurück, weil sie dir nichts mehr bedeutete. Du schwänztest immer öfter, es ging langsam bergab, doch du merktest es nicht mehr, weil der Rausch deine Sinne betäubt hat. [Hook] Und keiner konnte dich noch halten, du warst längst auf einem anderen Weg. Ein Schritt zu weit, ein Blick zurück, doch da war keine Brücke mehr,es gab keinen Weg mehr zurück . Kein Happy End, keine zweite Chance, nur stille Schmerzen bleiben zurück. Kein Happy End, keine zweite Chance, ein Leben verschwindet Stück für Stück. [Part 2] Deine Eltern konnten dich schon lange nicht mehr kontrollieren, die Drogen wurden stärker, begannen dich zu kontrollieren . Vom Kiffen bis zur Nadel war es nur noch ein kleiner Schritt, und du gingst ihn ohne zu merken, wie dein Leben zerbricht. Du lagst oft zugedröhnt draußen auf dem kalten Beton, musstest Menschen bestehlen für den nächsten Schuss. Dein Leben wurde zur Horrorshow, du ein lebender Zombie, ohne Perspektive, ohne Ziel, nur noch gefangen im Drogensumpf. Die Mission war nur noch der nächste Schuss, der nächste Trip, Tag für Tag derselbe Kreislauf, derselbe Absturz, derselbe Kick. Die falschen Freunde verließen dich irgendwann,denn du warst allein, Freunde weggestorben oder raus aus dem Sumpf – nur du bliebest zurück. [Hook] Und keiner konnte dich noch halten, du warst längst auf dem falschen Weg. Ein Schritt zu weit, ein Blick zurück, doch da war keine Brücke mehr,kein Weg zurück ins Glück. Kein Happy End, keine zweite Chance, nur stille Schmerzen bleiben zurück. Kein Happy End, keine zweite Chance, ein Leben verschwindet Stück für Stück. [Part 3] Keine Verbindung mehr zu den Eltern, du wurdest zum Straßenjungen in harten Nächten. Verkauftest du deinen Körper, um irgendwie zu überleben, doch das Schicksal nahm weiter seinen Lauf. Du kamst nicht mehr raus aus diesem Teufelskreis, als du es bemerktest, war es längst zu spät. Nach einer Überdosis brachte man dich ins Krankenhaus, doch dein Leben endete über Nacht – einsam und still. Deine Eltern hatten dich schon früher verloren, an den Drogensumpf, der dich immer tiefer zog. Und sie fragten sich noch immer: “Wie konnte das passieren?” Du warst doch ein feiner Junge, mit Träumen und dem Leben noch vor sich Nun ist alles vorbei, kein Happy End, keine zweite Chance. [Outro] Am Ende bleiben nur stille Schmerzen, ein leeres Zimmer, Erinnerungen und Fragen. Ein Name auf einem Stein, und Eltern, die niemals verstehen werden, warum ihr Sohn gehen musste…