Vorwort S`Cafe Belstner in Landshut is voll und doch is da Platz neben meinem Stammplatz frei und kaum is da Füller in da Hand werd ih scho ohgsprocha... "Sie schreiben ja mit der linken Hand" und scho is ma im Gespräch. De Dame de mi ohgsprocha hod war die Margot, daneben stad und wia a kloans Wollknäuel da kloa Hund Idefix und an meinem üblichen Stammplatz da Siegi, da Mo von da Margot. Wir stellten glei fest, dass ma spiegelverkehrt an unseren Stammplätzen sitzen, aber guad is so und so entspinnt sich ein sehr interessantes Gespräch. Meine liebe Christa vernimmt immer nur stückerlweise Fetzen des Gesprächs, eine Klangkulisse die es im Jahr nicht so oft im Cafe Belstner gibt, randvoll is es. Sche is, ih bin voll in meinem Element. Große Welt und Jesus, es geht nur so dahin und ih stell fest, de Leut denken gar ned so vui anders in de grundsätzlichen Dinge. Es duat direkt guad, wenn ma ned des Gfui hod, gegen eine Wand z`sprecha. So is de Zeit verganga und der Gedanke an das Vorwort war ab dem Wort... werd ih scho ohgsprocha...für den Cafehausbesuch beendet. De Leut sand in dem Moment wichtiger, weiter geht`s dahoam. Ih durft sogar, und des genieß ih bsonders, so Einiges vortragen, a bisserl wos Oids, a bisserl wos Neues. Dafür ein Danke zu bekommen geht mir immer wieder zu Herzen. Wenn dann auch noch die Einladung zu einem Leben mit Jesus dem Auferstandenen, der für uns auf Golgatha die Erlösung erwirkte, erfolgen durfte, bin ih schier von der Gnade überwältigt. Ja und nun der Worte genug, die neuen Betrachtungen, das Blicken in das was passiert und immer Jesus im Blick, das lässt mich voll Hoffnung dem neuen Jahr entgegenschauen. In der Hoffnung auch im ärgstsen Sturm ein angenehmes Jahr des Herrn zu erleben, dazu möchte ich Sie einladen vom Cafehaus ins Anderswo und wieder in`s Cafehaus zu gehn. Könnt ja sein, dass wir uns treffen. Ich beabsichtige das auf jeden Fall. Roland, a boarischer Dichter


