
Strophe 1) Das Ego liebt Drama, es will die Bühne, das Licht, projiziert seine Schatten auf dein Gesicht. Es ruft nach Frieden, doch zieht in den Krieg, weil es lieber Recht hat – und will dass es siegt. Es kämpft mit Worten, mit Blicken, mit Schweigen, will sich beweisen, statt sich zu neigen. Und während es schreit: „Ich will nur frei sein!“ fesselt es sich selbst in den eigenen Stein. (Refrain) Gib auf, gib dich hin, lass los, was dich hält, komm in die Liebe, die wirklich zählt. Jenseits von Gut, jenseits von Böse, Jenseits von Richtig, jenseits von Falsch, fließt deine Freiheit – (Strophe 2) Es sagt: „Die Welt ist schuld an meinem Schmerz“, doch Wahrheit wohnt nur im eigenen Herz. Mit Forderung, Wut und den alten Geschichten kannst du kein neues Leben dichten. Erfüll dir selbst, was du suchst im Außen, lerne, in dir selbst zu hausen. Liebe dich, auch wenn’s keiner versteht, wer sich selbst liebt, der geht – in die Tiefe, wo Frieden entsteht. (Refrain) Gib auf, gib dich hin, lass los, was dich hält, komm in die Liebe, die wirklich zählt. Jenseits von Gut, jenseits von Böse, Jenseits von Richtig, jenseits von Falsch, fließt deine Freiheit – (Bridge) Lass deine Theorien, lass die Moral, die Wahrheit ist leise, nie laut, nie banal. Sie wohnt in dem Raum, wo du nichts mehr willst, wo du einfach atmest und Liebe fühlst. (Outro) Und wenn du aufhörst, Recht zu haben, wird das Leben dich sanft umarmen. Jenseits der Meinung, jenseits des Plans, beginnt der Himmel – hier und jetzt, ganz.

