
Seelenblicke [Strophe 1] Ich sitze hier am Fenster, die Stadt wird langsam leise Und meine Gedanken dreh'n sich mal wieder im Kreise. Nein, ich spüre keinen Hass, da ist kein Schrei in meiner Brust Nur diese dumpfe Leere und ein riesengroßer Frust. Ich habe wieder mal geglaubt, was man mir ins Gesicht versprach Hab' gehofft, dass dieses Mal ein Wort auch ein Versprechen war. Doch die Realität holt mich ein und sie schmeckt bitter Mein blindes Vertrauen steht mal wieder hinter Gittern. [Refrain] Ich bin nicht wütend, verdammt, ich bin verletzt! Hab' mein Herz viel zu oft auf die falsche Karte gesetzt. Ich bin es leid, zu geben und am Ende leerzugeh'n Mich für Menschen zu zerreißen, die mich nicht mal seh'n. Ich bin es leid, zu warten auf ein Licht, das niemals scheint Und die Seelenblicke zeigen: Ich hab' es zu gut gemeint. [Strophe 2] Wie oft hab' ich mir geschworen: "Ronny, zieh die Reißleine jetzt!"? Schütz dein Herz vor den Lügen, bevor es jemand zerfetzt. Und kaum klopft einer an, öffne ich wieder die Tür Schenke Vorschussvertrauen und was krieg' ich dafür? Wieder nur das Warten auf ein Echo, das verhallt Die Enttäuschung kriecht durch meine Knochen, dreckig und kalt. Es ist der ewige Kampf zwischen der Hoffnung und dem Verstand Und wieder steh' ich mit leeren Händen an der Wand. [Refrain] Ich bin nicht wütend, verdammt, ich bin verletzt! Hab' mein Herz viel zu oft auf die falsche Karte gesetzt. Ich bin es leid, zu geben und am Ende leerzugeh'n Mich für Menschen zu zerreißen, die mich nicht mal seh'n. Ich bin es leid, zu warten auf ein Licht, das niemals scheint Und die Seelenblicke zeigen: Ich hab' es zu gut gemeint. [Bridge] Keine Rache, kein Drama, kein lautes Geschrei Nur die bittere Einsicht: Es ist vorbei. Ich muss lernen zu geiz'n mit dem, was ich bin Denn bedingungslose Liebe macht bei den Falschen keinen Sinn. [Refrain] Ich bin nicht wütend, verdammt, ich bin verletzt! Hab' mein Herz viel zu oft auf die falsche Karte gesetzt. Ich bin es leid, zu geben und am Ende leerzugeh'n Mich für Menschen zu zerreißen, die mich nicht mal seh'n. Ich bin es leid, zu warten auf ein Licht, das niemals scheint Und die Seelenblicke zeigen: Ich hab' es zu gut gemeint. [Outro] Der Blick in meine Seele... tut weh. Aber ab heute zieh' ich einen Strich. Keine Lügen mehr. Nicht mehr mit mir.

