
[Intro – gesprochen, leise, mit Hall] Ich weiß nicht, ob du mich noch hörst… Aber manchmal red ich trotzdem mit dir. [Strophe 1 – Gesang, sanftes Klavier, akustische Gitarre] Ich wach auf im falschen Film, Dein Schatten liegt noch neben mir. Die Kaffeetasse steht noch da, wie’n Denkmal unsrer Zeit. Dein Pullover auf dem Stuhl, der immer nach November riecht, ich halt mich fest an dem, was längst vergangen ist. [Pre-Chorus – Gesang] Du hast gesagt, wir schaffen das, doch Liebe war kein fester Platz, mehr so’n Kartenhaus im Wind. Und ich frag mich blind: [Chorus – Gesang mit Emotion] Wenn du mich noch fühlst, irgendwo da draußen, dann schick mir ein Zeichen, nur ein kleines Licht. Wenn du mich noch fühlst, in den stillen Nächten, dann weiß ich, dass nicht alles zerbricht. [Rap-Part 1 – ruhig, verletzlich] Ich red mit Wänden, die schweigen, mit Erinnerungen, die beißen. Ich trink zu viel von diesem Zeug, nur um kurz zu vergessen, was bleibt. Dein Lachen hängt wie Nebel im Raum, ich hör es noch, doch keiner glaubt’s. Und jedes Lied im Radio tut weh wie tausend Messer laut. [Strophe 2 – Gesang] Ich schrieb dir Briefe, nie geschickt, weil Worte immer falsch geklickt. Ich wollt so stark sein, doch zerbrach, an dem, was keiner fassen mag. Ich seh dein Lächeln im Verkehr, auf jedem fremden Gesicht, so leer, und wünsch mir, du wärst einfach hier für einen Atemzug mit mir. [Chorus – voller, mit Gänsehautmoment] Wenn du mich noch fühlst, irgendwo da draußen, dann schick mir ein Zeichen, nur ein kleines Licht. Wenn du mich noch fühlst, in den stillen Nächten, dann weiß ich, dass nicht alles zerbricht. [Rap-Part 2 – emotionaler Höhepunkt] Ich hab gelernt, dass Abschied bleibt, auch wenn du „bis bald“ gesagt hast. Ich trag dein Herz in meinem Takt, jede Line, die ich schreib, ist verpackt. In Schmerz, in Hoffnung, in Melodie, du bist da, auch wenn ich dich nie mehr seh. Und manchmal, wenn der Regen fällt, spür ich dich kurz – und alles zählt. [Bridge – Gesang + leise Rap-Adlibs] Vielleicht bist du der Wind, der durch mein Fenster zieht. Vielleicht bist du das Lied, das in mir weiterzieht. Und wenn ich morgen aufwach, und dich nicht mehr such, dann weiß ich, ich hab genug. [Outro – flüsternd, akustische Gitarre, fade out] Wenn du mich noch fühlst… nur ein kleines Licht…

