
Unterbewusst
Wo bin ich und Wer? bin ich denn noch Herr meiner Lage? Frage in die Stille, doch bleibt der Geschmack der bitteren Pille. Ich will mein Leben füllen doch durchbohre nur leere Hüllen. Stehe zwischen den Stühlen, trete auf Kanülen und den Lügen mit denen wir uns selbst betrügen. Schwarz ist es , dunkel und leer, so schwer in meiner Seele, ich ignoriere seid Jahrzehnten die Befehle, wähle die falschen Wege und in Ecken hocke ich, leise ohne Licht, stelle mich vors jüngste Gericht. Was ist, was nicht? Bricht es die Stille auch nur kurz, bleibt wie Gestank vom Furz dieser Welt, bleib in meinem Zelt, höre den Hund der bellt. Er passt auf, das ich drin bleib, so ist die Zeit, für alles bereit doch nicht befreit. Unterbewusst ist mir klar, ich bleib im Nirvana, mir wirds erst jetzt richtig klar, ich leb in einem kompletten Wirrwarr, ja war so ist so bleibt so, ich frutz auf mein beat, Rhythmus und flow. Da gabs schon besseres aus meinem Po aufm Kloh. Ich zieh die alte Tapete runter, mach die neue drauf... und werd munter. Wie ein bunter Hund suche ich den Grund für meine Depressionen, und wunder mich das meine Stimmen hier nicht wohnen. Sie sind längst ausgezogen, schreit die alte Frau aus ihrem Fenster von oben. Und schon wieder hab ich mich selbst belogen, wie immer selbst betrogen und bin... übers Kukucksnest geflogen. Unterbewusst ist mir klar, ich bleib im Nirvana, mir wirds erst jetzt richtig klar, ich leb in einem kompletten Wirrwarr, naja ist nicht immer leicht, denn nicht jeder hier ist gleich und nicht alle sind hier reich in den Taschen und naschen an den Tischen wo wir haschen, Flaschen zerspringen in meinem Kopf, während mein Hirn aus den Ohren tropft... unterbewusst.

