Playlist: https://suno.com/playlist/1d386dc8-11a9-4beb-a4d2-4fc9970f10fe ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ***Nathaniel vermied es hinaus zu gehen. Er wusste es nicht, doch er ahnte unterschwellig das er eine Gefahr sein konnte. In den Nächten, in den Straßen. Er hatte sogar bereits versucht sich in das kleine karge Zimmer einzuschließen. Um nicht dem Drang zu verfallen der ihn hinaus in die Gassen zog. Doch was brachte es abzusperren und den Schlüssel aus dem Fenster zu werfen? Nichts, wenn man bedachte das der Schlüssel dann einfach wieder da war oder die Türe von selbst aufschwang... Nathaniel war kein Mensch. Nun zumindest ein Teil von ihm war es nicht. Doch er wusste selbst nicht genau wie das alles zusammen hing und welche Rolle er spielen sollte. Er wusste nur zu singen war gefährlich. Und doch konnte er es nicht lassen. Jedes Mal ein bisschen mehr, jedes mal kam er näher an den Abgrund. Terry wusste das. Und bis jetzt hatte die "Schreiberin" ihn meistens vor größeren Dummheiten bewahren können. Was Nathaniel nicht wusste, das wusste der Rat... und sie duldeten ihn nur weil es zu einer Katastrophe führen konnte das Echo zu vernichten... Wieder eine Nacht. Und wieder hielt kein Schlüssel und keine Tür stand. Und wieder streifte er ziellos durch die marode, Mottenzerfressene Dunkelheit. Und seine Schritte führten ihn hinab. Ganz in der Nähe des verborgenen unterirdischen Marktes blieb er stehen. Und erhob die Stimme... Vielleicht gut das Thereza gerade auf der Suche nach dem Mann war, den sie meist nur "Sänger" nannten...*** ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [intro] Wenn Knochen – wie Glocken läuten - tief im Grund. Und der Nebel jeden Namen kennt. Wenn jede Mauer flüstern lernt, weil nur die Dunkelheit noch brennt. Die Stadt aus Staub erinnert sich an all das Blut und an den Schwur der Wind trägt die Angst wie Asche fort. Durch jede offne Flur. [Pre Chorus] (Hörst du die Stimmen unter dem Stein Sie schlafen nicht, sie warten...) [Refrain] Sing Nachtchor sing, aus schwarzem Licht reiß die Welt in Stücke Jeder Ton ein offnes Grab jede Stimme voller Tücke Doch dort wo die Erinn´rung wacht verliert das Grauen seine Macht. Sing, Nachtchor sing.... bis die Nacht sich selbst zerbricht... [Strophe 2] Aus Moor und Schatten tritt er vor Aus Schatten und Tönen ohne ein Ziel sein Antlitz nur ein Schleier - aus vergessenem Gefühl Er stahl der Toten ewige Ruhe Die Träume gar von jedem Kind er ließ die Spiegel atmen, ließ die Menschen sehen was sie niemals wirklich sind. [Pre Chorus] Jeder Schrei ist ein Teil von ihm Jedes Wort ist ein Fluch!) [Refrain] Sing, Nachtchor, sing aus schwarzem Licht Lass die aus den Gräbern gehen Lass die Schatten ohne Herren an allen Mauern stehen. Doch wo dein wahrer Name klingt Und eine klare Stimme noch wacht verstummt der Chor der lange sang im Herz der düsteren Nacht. [Bridge] Er war ein Mann Er war ein Lied er wollte halten was verging, Nun trägt er diese Stadt in sich und weiß nicht mehr wie Leben sinnt... [Outro female voice] [femal vocal scream] STOP! Nathaniel! [femal, spoken] Sing nicht weiter! Sei doch still! Das Lied darf nicht zu Ende gesungen werden!