
Wer bin ich? Die Geschichte der „Wer-Frage“ hat die Kultur umgebrochen und hat zuvor Kultur erst möglich gemacht. Was ist die „Wer-Frage?“ Es ist die Frage „Was bin ich?“ Diese Fragestellung läutet unseren Untergang ein, die Frage die zum Leben gereicht müsste lauten „Wer bin ich?“ Wer bin ich? Ich bin… „Was bin ich?“ ist die materielle Sicht der Dinge und verliert sich in Wertbegriffen, in denen der Mensch letztendlich nur Materie ist. Den „Was-bin-ich-Fragestellern“ kann der Mensch zur Zahl, zur Nummer, ja zum bloßen Zellhaufen verkommen und diese können sich dabei auch noch gut vorkommen, sie handeln ja nur mit Materie die ihren Wert nur in der Materie hat. Das ist die Welt zurzeit wie wir sie erleben, sie fragt „Was bin ich?“ Die Gurus dieser Fragestellung tragen höchste Würden, werden gar als die Dichter und Denker einer Kultur beschrieben. Wer bin ich? Diese Frage stellt der Mensch, der Mensch der Mensch im Ebenbild Gottes sein möchte, aber auch Gott ist in die „Was-Frage“ gepackt und darf nicht mehr wer sein.

