
[Intro – Leiser Opernchor, Streicher, ferne Glocken] Va, pensiero … Va, pensiero … [Strophe 1 – Tiefe, ausdrucksstarke Männerstimme] Wir haben Mauern hochgezogen, wo früher einmal Wege war’n. Haben uns an Macht gebunden und dabei uns selbst verlor’n. Wir sprechen laut von großen Träumen, doch hören kaum noch jemand zu. Und hinter all den stolzen Worten liegt eine Welt, die nicht mehr ruht. [Pre-Chorus – Streicher steigen auf, Rockgitarren setzen ein] Doch irgendwo in dieser Stille ist eine Stimme, die noch lebt. Sie trägt die Hoffnung durch die Jahre, auch wenn die Erde unter uns bebt. [Refrain – Gewaltiger Opernchor mit Rockband] Flieg, mein Gedanke, über die Grenzen, über die Mauern dieser Welt. Dorthin, wo Menschen wieder Menschen sind und nicht nur Macht und Reichtum zählt. Flieg, mein Gedanke, trag unsere Stimmen, weit über jedes dunkle Tal. Denn selbst wenn tausend Stimmen schweigen, beginnt die Hoffnung noch einmal. [Strophe 2 – Männerstimme, dramatischer Rock] Wir haben Länder aufgeteilt, als könnte irgendwem die Erde gehör’n. Haben so viele Worte gefunden, um die Wahrheit nicht zu hör’n. Wir nennen vieles heute Freiheit, doch meinen manchmal nur uns selbst. Und wundern uns, dass all die Träume zerbrechen an der wirklichen Welt. [Pre-Chorus – Opernsopran antwortet] Und doch gibt es diese Sehnsucht, die keine Grenze je versteht. Ein Lied, das durch die Zeiten wandert und niemals ganz verloren geht. [Refrain – Opernchor und Rock] Flieg, mein Gedanke, über die Grenzen, über die Mauern dieser Welt. Dorthin, wo Menschen wieder Menschen sind und nicht nur Macht und Reichtum zählt. Flieg, mein Gedanke, trag unsere Stimmen, weit über jedes dunkle Tal. Denn selbst wenn tausend Stimmen schweigen, beginnt die Hoffnung noch einmal. [Bridge – Italienischer Operngesang, nur Orchester] Vola, pensiero, oltre la notte, porta la voce della libertà. Dove la terra non ha padroni, dove la speranza rinascerà. [Instrumental – Dramatisches Orchester, E-Gitarrensolo, Pauken] [Finale – Männerstimme, Sopran und riesiger Opernchor] Flieg, mein Gedanke, über die Grenzen, lass uns die Welt mit andern Augen seh’n. Nicht jeder Kampf braucht neue Sieger, manchmal muss nur der Hass vergeh’n. Flieg, mein Gedanke, trag unsere Stimmen, bis auch der Letzte sie versteht. Dass eine Welt, die wir uns teilen, nur durch das Miteinander lebt. [Outro – Opernchor, langsam verklingend] Va, pensiero … Va, pensiero … Flieg, mein Gedanke … Flieg …

