
Die Gemeinde Gottes Mein lieber Bruder, es ist gar nicht leicht, Gottes Offenbarung weiterzugeben. Es gibt viele Bewegungen in unserern Tagen, die mit voller Überzeugung zum Thema Gemeinde Stellung beziehen, vor allem auch eine Stellung einnehmen. Von vorneherein sei gesagt, es liegt mir fern, Stellung einzunehmen undmaus dieser Haltung heraus Stellung zu beziehen, tät ich dies, würde ich mich in ein Wortgezänke verzetteln, in das ich nicht hineingehöre. Was mitunter leider auch schon passiert ist, Jesus bitte vergib mir das. Die Gemeinde Gottes ist das gestellte Thema. Die Gemeinde ist der Leib Christi, der Leib sind die Herausgerufenen aus der Finsternis dieser Welt. Die Gemeinde, sofern sie Gottes ist, ist immer eins. Eins inmitten einer von Zerfall und Verwesung gezeichneten Welt. Der Leib ist Christi und er selbst ist das Haupt dieses Leibes. Es ist unmöglich auch nur ein Glied dieses Leibes aus seiner Stellung vor Gott zu bringen. Wo wir selbst uns sehen wollen, ist ein anderes Thema. Wenn wir nicht da sind wo uns Gott sieht, werden wir ernten was wir gesät haben. Das ewige Problem des Menschen ist sein Auge. Anders gesagt, er sieht und meint was er vor Augen hat ist letztendlich Realität. Weit gefehlt, der Mensch ist leicht zu täuschen. Wenn ein Mensch davon ausgeht er folge Jesus nach, spricht dann, das was er vor Augen hat, ist letztendlich als die Realität zu betrachten, so meine ich ist das entsetzlich, genau das ist aber heute die Praxis in der Beurteilung des Leibes Christi. Das erlebe ich um mich her, nicht mehr Gott zeigt uns die Realität durch sein Wort. Nicht das bedingungslose Gehorchen seinem lebendigen Wort gegenüber zeichnet unseren Weg aus, nein es ist so geworden, wir schauen, beurteilen und biegen uns das Wort gemäß unserer Sicht. Was bleibt ist ein Chaos der Meinungen und dieses Chaos nennen wir dann „Christus ist zertrennt,“ schön dumm. Siehe da, wir haben es geschafft aus törichter menschlicher Überlegung heraus uns ein System für Gottes Leib zurechtzulegen. Nochmals „Die Gemeinde die sein Leib ist und Christus ist des Leibes Haupt.“ Das Wunder durch alle Zeiten „Die Fülle dessen der alles in allen erfüllt“ Christus ist und war nie zertrennt, dies auch nicht in der geringsten Spur. Gott muss betrübt sein über die Kurzsichtigkeit seines Volkes, zumal das Wort Gottes ein einmaliges Zeugnis von der Einheit des Leibes ablegt. Ebenso scharf zeigt uns Gott was geschieht, wenn der Mensch eigene Wege geht. Der Herr warnt uns eindringlich vor der Emanzipation gegenüber ihm. Christliche Emanzipation, ich nenne es mal so. Bruder was gehst du mich an, jeder hat doch die Freiheit zu der Gemeinde zu gehen, die ihm gefällt und seinen Wünschen entspricht. Wenn es nicht die passende gibt, gründet man sich eben eine Gemeinde, oder? Nein, so geht es nicht, Gott zeigt uns Beispiele in der Schrift und sie alle enden im Abfall von Christus. Logisch, wer sich vom geeinten Leib lösen und einen separaten Leib obendrauf satteln möchte hat vergessen, das eine Haupt ist eben nur auf seinem Leib bezogen und der duldet keine Amputationen, die sich dann als Leib ausgeben möchten. Ich höre Gott segnet überall, wirklich? ich glaube es nicht, es ist mehr oder weniger der letzte Atem, den uns Gott noch gibt, um zu Jesus umzukehren. So langsam werden die göttlichen Klopfzeichen nur noch schwach wahrgenommen. Jesus klopft an der Türe Deines Herzens. Liebe Brüder, liebe Schwestern, nur ein Weg bleibt uns. Jesus hat uns sein Wort gegeben, mit voller Überzeugung glaube ich, dass es sich noch deutlich machen wird, was sein Leib ist. „Denn die Gemeinde wird die Pforten der Hölle überwinden.“ Sogenannte selbsternannte Gemeinden werden nicht bestehen. Brüder, Schwestern, Gott ruft, wollen wir hören, unser ganzes Vertrauen in den Herrn setzten. Gottes Wort nicht für unsere eigenen Belange ausschlachten, nicht unsere Kirchen damit bauen. Gottes Wort ist der einzige Bezugspunkt für die Realität, die uns umgibt. Lernen wir von Jesus das vor Augen Befindliche mit Gottes Wort zu durchschauen. Verfallen wir nicht in die Zauberei der Menschen die uns umgeben, gehen wir weg von dem Weg des gottlosen Unglaubens, wenn dieser Weg sichtbar wird, dann Gnade uns Gott.

