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Asche zu Stein [Das Opfer des Omkir]

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V6

═════════════════════════════ 🐺 ───── ılıılıllı BabeinlovexD ılıılıllı ───── 🐺 ▶ 2:34 ─────────────●────── 3:45 ──── Lyrics & Concept: BabeinlovexD ──── ───────────────────────────── 💬 Join the Community: 👉 https://discord.gg/storytellerz ═════════════════════════════ ✧・゚: *✧・゚:* ─── ꧁ 𝗟𝗬𝗥𝗜𝗖𝗦 ꧂ ─── *:・゚✧*:・゚✧ Die Menschen glauben, Sterben sei der Lauf der Welt. Sie sehen die Schatten nicht, die ihre Zeit zerschellt. Ich hab das Tor bewacht. Jahrtausende lang. (Bis ich in deine Augen sah...) Hinter der Fassade lauert tief die schwarze Flut, Dämonen fressen Seelen, trinken heimlich Menschenblut. Jeder nennt es Schicksal, doch der Tod ist nur Betrug, ohne diesen Schatten gäb es Leben nie genug. Ich bin Kai, der Wächter, halte dieses Gleichgewicht, kenne kein Erbarmen und verziehe kein Gesicht. Bis Valine vor mir stand, dieses Leuchten in der Nacht, sie hat in meiner kalten Brust ein Feuer angefacht. Ich schützte das Gesetz, das ihren Untergang gebar – bis die schwarze Klaue kam und sie dem Tod verfallen war. Ihr Atem bricht entzwei, die Lebensuhr läuft ab, ein Wächter blickt nach unten in das vorbestimmte Grab! Asche zu Stein, die Ordnung muss stehen! Kein einziger Wächter darf rückwärtsgehen! (Kein Schritt!) Ich halte die Grenze, bis alles zerbricht! Weil über dem Schicksal kein Retter mehr spricht! Der Wächter darf nicht fühlen! Die Kälte bleibt besteh'n! (Doch sie darf nicht geh'n...) Sie liegt im kalten Schlamm, umhüllt von finsterem Verderben, nach ewigem Gesetz muss sie genau an diesem Tage sterben. Kein Wächter bricht das Urteil, es ist ewig festgeschrieben, wer sich dagegen stellt, wird von den Göttern aufgerieben. Doch meine Brust fängt an zu glühen, Funken sprühen hell, die Wächterseele brennt lichterloh, mein Puls schlägt grell und schnell! Ich beuge mich herab, leg meine Stirn an ihre Stirn, der Schmerz der ganzen Schöpfung schlägt wie Hämmer ins Gehirn! Wenn dieses scheiß Gesetz verlangt, dass du im Dreck erfrierst – dann zünd ich meine Seele an, bevor du mich verlierst! Die Ewigkeit verglüht, die Ketten springen ab, ich reiß mein eignes Leben aus dem gottverdammten Grab! Asche zu Stein, die Ordnung verweht! Sieh zu, wie der Wächter in Flammen aufgeht! (Zerstörung!) Ich jage die Gabe ins Zentrum der Schlacht! Ein glühender Funke zerreißt diese Nacht! Mein Geist verbrennt zu Staub! Das Siegel bricht entzwei! (Wir zwei sind frei!) Stille. Die Asche regnet nieder. Das Leuchten ist verbrannt. Kein Wächter mehr. Kein Schutz. Nur zwei Herzen aus Fleisch und Blut. Sie schlägt die Augen auf, die Wunde schließt sich auf der Haut, sie atmet diesen Morgen ein, der sich am Himmel staut. Ich bin nur noch ein Mensch, das kalte Eisen fiel herab, ich spüre meine Knochen und ich wandle nah am Grab. Keine Magie, kein Zauber mehr, kein göttlicher Befehl, nur ein einfacher Mann mit einem Puls in seiner Kehl. Wir haben keine Ewigkeit, die Zeit rennt ab jetzt mit – doch jeder einzelne Moment ist unser größter Schritt. Hand in Hand im Gras, wir blicken stumm nach vorn hinaus: Sterblich, doch verbunden – und wir geh'n zusammen nach Haus. Asche zu Stein, die Fesseln sind fort! Ein Herz voller Leben an diesem Ort! (Sterblich!) Das Schicksal zerschlagen, die Götter verbannt! Wir brennen gemeinsam als Menschen entbrannt! Kein Wächter mehr im Licht! Die Zeit rennt nun mit dir! (Wir leben hier!) Endliche Tage. Zusammen gezählt. Mein Herz schlägt für dich. Bis es steht.