Vorwort Der Mann grad eben am Cafehaustisch hat ausgeschaut wie ein Gast, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Der hätt dem vermissten Gast sein Bruder sein können. Der Mann, der dem Manfred ähnlich schaut, hat aber keinen wissentlichen Bruder. Auch ohne Bruder und verblüffender Ähnlichkeit eine nette Cafehausbegebenheit. Am Tisch sitzt auch noch Oma Link, sie ist meine beständigste Dame am Cafehaustisch. Oma Link hat eine Ähnlichkeit mit meiner Oma. Wirklich verblüffend, wenn ich Oma Link sehe, denke ich mir manchmal, des könnt a Schwester von meiner Oma sein. Könnt aber nur, Oma war einmalig, einmalig wie so alles, was man oft meint, dass es ähnlich ist. Bei solchen Menschen ist die Einmaligkeit von höchster Stelle verordnet. Meine Minni, die mir jetzt gegenüber sitzt, denn der Manfreddoppelgänger ist schon gegangen, ist besonders einmalig, das muss ich schon mehrmalig feststellen. Minni ist meine einzige Frau und jede Ähnlichkeit ist ausgeschlossen. So eine Minni, zwei von ihrer Sorte, das ist ausgesprochen unerdenklich für mich, weil meine einzigartige Minni mich unbandig beschäftigt. Dann wäre noch ich am Cafehaustisch und ich bin der Gast, der am öftesten an meinem Stammplatz sitzt, da können`s meine Bedienungen fragen. Einmalig, weil zwei Dichter gibt`s in dem Cafe meines Wissens nicht. Für Kopien kann ich nichts, doch wer mich kennt, der würde schon auf die originalen Punkte kommen. Jetzt mache ich einen Punkt, wie`s weitergeht entscheidet die naheliegende Zukunft und jede Zukunft ist doch wohl unbestreitbar einmalig. In diesem Sinne, viele einmalige Gedanken, die auch wiederholt werden dürfen. Roland, a boarischer Dichter