
[Verse 1] Ich sitz am Fenster, Tee wird kalt Denk nach über Dinge die ich kaum noch halt Wie viel Raum ich geb und was ich nehm Ob Freiheit manchmal auch nach Einsamkeit ausseh'n kann [Verse 2] Du bist da — und ich bin froh Doch manchmal spür ich's trotzdem, irgendwo Kein Vorwurf, keine Klage, nur ein leises Ziehn Als wär da noch ein Raum den wir nicht füllen könn [Pre-Chorus] Ich dreh's und wend's Von allen Seiten Und komm nicht raus Aus diesen Weiten [Chorus] Vielleicht gibt's keine Antwort heut Nacht Vielleicht hab ich das alles selbst so gemacht Ich grübl nicht weil ich's lösen will — Ich grübl weil's mich hält, ganz still [Verse 3] Wie viel darf man von einem Menschen woll'n Wie viel Last ist mehr als Schultern tragen solln Du gibst mir viel — mehr als du müsstest geb'n Und trotzdem — manchmal such ich mehr vom Leben [Verse 4] Es ist nicht dass du fehlst, du bist ja hier Es ist dass keiner alles sein kann — auch nicht mir Kein Mensch ist groß genug für jeden Hunger den man trägt Und manche Sehnsucht bleibt — egal wie nah man sich auch legt [Pre-Chorus] Ich dreh's und wend's Komm nicht zur Ruh Und irgendwo da hinten — Schaust du zu [Chorus] Vielleicht gibt's keine Antwort heut Nacht Vielleicht hab ich das alles selbst so gemacht Ich grübl nicht weil ich's lösen will — Ich grübl weil's mich hält, ganz still [Bridge] Was wär wenn man die Last Auf mehrere Schultern legt — Nicht weil die eine bricht Sondern weil sie's nicht alleine trägt Vielleicht ist das kein Fehler Vielleicht ist das kein Fall Vielleicht ist das nur ehrlich — Dass keiner alles kann [Verse 5] Ich lieb dich — das ist wahr Und trotzdem bin ich manchmal nicht ganz da Nicht fort, nicht weg, nur irgendwie geteilt Weil manche Wunden nur durch andre heilt [Outro] Ganz still... Noch da... Aber weit...

