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An Deine Adresse - 09.12.1992

An Deine Adresse Wenn am Horizont des Menschen der lebendige Gott verschwunden ist, bleibt der Mensch sich selbst überlassen. Wenn der Mensch nein zum Schöpfer sagt, so werden Kräfte frei, die zerstörend wirken. Der Mensch der sich in seinem Herzen vornimmt, einen Frieden ohne Gott zu schaffen, wird sich in grausamsten Kriegen wiederfinden. Durch Jakobus sagte Jesus uns, warum Kriege und Streitigkeiten unter uns sind. Die Lüste streiten in unseren Gliedern. Schaue ein jeder Mensch sich selber an, es ist zu entdecken, wir sind nur Menschen. Wir jedoch benehmen uns als seien wir Götter. Wir maßen uns an, Gottes Platz einzunehmen, wir herrschen wo wir klein sein sollten. Unsere Meinung soll Richtung geben, Gottes Wort ringt uns nur noch Verachtung und Spott ab. Unser Horizont brennt, die Flammen der Hölle haben unsere Augen verblendet. Die Wahrheit haben wir mit der Lüge vertauscht. Lügen überschwemmen unser Land, Lebenslügen. Priester im Gewand der Gegenwart tragen uns die Worte ihrer Herren vor. Die Mächtigen sind nicht mit den Augen zu erblicken. Gottes Wort lehrt uns, die wahren Mächtigen herrschen in den Lüften. Menschen werden zu Priestern und Dienern finsterer Mächte. Wer es genauer wissen möchte, sehe die Worte im biblischen Brief an die Epheser, sechstes Kapitel. Ja wir haben uns vorgenommen das Licht göttlicher Offenbarung zum Erlischen zu bringen. Wir wollen lieber Sklaven unserer Lüste sein, nennen diese auch noch Freiheit, wir jubeln wenn man uns sagt, du darfst tun was du willst, wenn es nur deiner Lust entspricht. Wir sind trunken am Blut unschuldiger Kinder. Unsere Gebete richten sich an das Geschöpf, statt an den Schöpfer. Wir verkehren Gottes Wort und leugen die Früchte, die sich zeigen. Unser Glaube legt eben auch sein Zeugnis ab! Ich bleibe noch in diesem Land, auch wenn die Mächtigen puren Hass an die Adresse der Kinder Gottes richten. Morgen dann an jede Adresse, auch an Deine.