
(Rum muss), (Zucker darf), (Wasser kann), (alles verderben)! Ich bin an Orten gewesen, da war's so heiß wie in der Hölle, die Kameraden fielen um, wie die Fliegen vom Gelben Hans, Das Land da schwankte von Erdbeben wie Meereswogen, Und ich blieb am Leben, sag' ich dir, und das machte der Rum. Der war für mich Essen und Trinken, und wir war'n wie Mann und Frau; und wenn ich nicht meinen Rum haben soll, bin ich nur ein altes Wrack. Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (alles verderben)! Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (doch ohne unser'n Grog) (werden wir alle sterben!) Ich hab’ im Sturm den Mast gehalten, bis die Knochen krachten, Die Wellen brachen über’s Deck, die Nacht war schwarz und schwer, Doch ich blieb stehen, ließ die Angst und das Zittern hinter mir, Denn was mich stärkte, sage ich dir, das war mein guter Rum. So oft der Tod schon vor mir stand, doch ich trank und blieb am Leben. Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (alles verderben)! Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (doch ohne unser'n Grog) (werden wir alle sterben!) Er war der Funke in der Finsternis, der mich bei Sinnen hielt, Im Augenblick, da Furcht und Mut sich ineinander verschlang’n. Und ohne einen Tropfen Rum, da wär' ich längst verloren, Ein Seemann braucht den Rum, wie die Glut das Feuer braucht. Er wärmt das Herz und füllt die Kraft – der Rest soll uns nicht scheren. Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (alles verderben)! Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (doch ohne unser'n Grog) (werden wir alle sterben!) Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (alles verderben)! Rum muss, Zucker darf, Wasser kann, (doch ohne unser'n Grog) (werden wir alle sterben!)

