
Titel: Zwischen Heute und Vielleicht [Strophe 1] Ich zähl die Stunden nicht mehr mit, weil jede anders endet. Mal klingt alles fast wie früher, dann wieder fremd und weit. Ich such den einen kleinen Satz, an dem ich mich festhalten kann. Doch jeder Morgen schreibt ihn um, bevor der Tag beginnt. [Pre] Ich brauch kein leichtes Leben. Nur eins, das ich verstehen kann. [Refrain] Ich leb zwischen Heute und Vielleicht, zwischen Hoffnung und "mal sehen". Ich würd so gern nach vorne geh'n, doch ich kenn die Richtung nicht. Wenn du mich in deinem Morgen siehst, dann lass es mich heut wissen. Denn selbst der stärkste Mensch verläuft sich irgendwann im Nebel. [Strophe 2] Manchmal bleibt mein Handy still, und trotzdem hör ich es die ganze Zeit. Weil jede Nachricht alles ändern kann, oder gar nichts mehr bedeutet. Ich sag Verabredungen wieder ab, nicht weil ich nicht dort sein will. Ich lass nur Platz für einen Plan, den ich noch gar nicht kenne. [Pre] Ich hab aufgehört zu raten. Ich wünsche mir Gewissheit. [Refrain] Ich leb zwischen Heute und Vielleicht, und keiner zeichnet Karten. Ich würd so gern den Weg mitgeh'n, wenn ich wüsste, wohin. Ich brauch kein großes Versprechen, kein Wort für die Ewigkeit. Nur einen kleinen Schritt, der auch morgen noch derselbe ist. [Bridge] Vielleicht gibt es kein Zurück. Vielleicht gibt es ein Neu. Nicht besser. Nicht schlechter. Nur ehrlich genug, dass wir beide wieder atmen können. [Final] Und wenn wir irgendwann erkennen, dass Liebe nicht vom Gewinnen lebt, sondern davon, sich gegenseitig nicht im Ungewissen stehen zu lassen... dann war das Warten vielleicht doch nicht umsonst.

