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WENN ICH NOCHMAL KÖNNTE

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WENN ICH NOCHMAL KÖNNTE [Verse 1] Ich hab geliebt, wo ich hätte gehen sollen, hab festgehalten, viel zu lang. Hab manchmal Ja gesagt aus Liebe, obwohl in mir ein Nein erklang. Ich wollte stark sein für die andern, hab mich dabei selbst übersehn. Und manche Tür, die längst schon offen war, hab ich erst Jahre später gesehn. Ich war nicht immer diese Mutter, die ich so gern gewesen wär. Manchmal war das Leben lauter, manchmal war mein Kopf zu schwer. Doch zwischen all den falschen Wegen war immer eines wirklich wahr: Ich hab geliebt mit allem, was ich hatte, auch wenn nicht alles richtig war. [Pre-Chorus] Heute muss ich nichts mehr beweisen, keinem Menschen, nicht mal mir. Ich trag die Jahre nicht wie Steine, sie gehören einfach zu mir. [Chorus] Wenn ich nochmal könnte, würd ich manches anders machen. Weniger kämpfen, öfter gehen, mehr auf meine Seele achten. Ich würd mich früher selber lieben, nicht erst, wenn mich keiner mehr hält. Doch ich bereue nicht mein Leben, denn es brachte mich hierher. Ich bin nicht stolz auf jede Seite, doch ich reiß auch keine raus. Das ist meine ganze Geschichte, und heut bin ich darin zu Haus. Wenn ich nochmal könnte, ja, dann machte ich manches neu — doch mit der Frau, die ich geworden bin, bin ich heute endlich fein. [Verse 2] Ich hab Entscheidungen getroffen, die ich heute anders seh. Hab Menschen viel zu viel gegeben, anderen viel zu früh „Geh“. Hab Worte gesagt, die ich bereue, und manches viel zu lang verschwiegen. Hab geglaubt, ich müsste alles tragen, statt auch mal einfach liegenzubleiben. Meine Kinder sahen eine Mutter, die nicht immer alles wusste. Eine, die fiel und wieder aufstand, weil sie irgendwie weiter musste. Vielleicht war ich nicht immer richtig, vielleicht nicht immer stark genug. Doch sie bekamen keine perfekte Mutter — sie bekamen mich. Und das war gut. [Pre-Chorus] Heute kenn ich meine Grenzen, und ich schäm mich nicht dafür. Ich muss niemandem mehr gefallen, ich gehör endlich wieder mir. [Chorus] Wenn ich nochmal könnte, würd ich manches anders machen. Weniger kämpfen, öfter gehen, mehr auf meine Seele achten. Ich würd mich früher selber lieben, nicht erst, wenn mich keiner mehr hält. Doch ich bereue nicht mein Leben, denn es brachte mich hierher. Ich bin nicht stolz auf jede Seite, doch ich reiß auch keine raus. Das ist meine ganze Geschichte, und heut bin ich darin zu Haus. Wenn ich nochmal könnte, ja, dann machte ich manches neu — doch mit der Frau, die ich geworden bin, bin ich heute endlich fein. [Bridge] Ich kann gestern nicht mehr ändern, und ich will es auch nicht mehr. Denn jede Narbe kennt die Antwort auf die Frage: „Wer bin ich heut?“ Ich bin weicher, ohne schwach zu sein. Ich bin stärker, ohne hart zu werden. Ich weiß heute, was ich brauche, und was ich nie mehr tragen werde. Und wenn mein jüngeres Ich mich fragte: „Haben wir es denn geschafft?“ Würd ich lächeln und ihr sagen: „Nicht perfekt — aber mit verdammt viel Kraft.“ [Final Chorus] Wenn ich nochmal könnte, würd ich manches anders machen. Meine Träume ernster nehmen, viel mehr tanzen, viel mehr lachen. Ich würd nicht jedem hinterherlaufen, der mich nicht zu halten weiß. Und ich würde früher lernen: Selbstliebe hat keinen Preis. Doch ich würde meine Kinder immer wieder genauso lieben. Und für keinen neuen Anfang würd ich dieses Leben schieben. Denn aus all meinen Entscheidungen, aus jedem Vielleicht und jedem Nein, wurde langsam diese Frau hier — und mit der bin ich fein. [Outro] Nicht alles richtig. Nicht alles leicht. Nicht alles so, wie ich es heute machen würd. Aber es war mein Leben. Und heute muss es nicht perfekt gewesen sein, um gut gewesen zu sein.