
Wir strebten beide Hand in Hand Zum Himmel auf und seinen Sternen, Doch ist's nicht leicht, nach jenem Land Die rechte Wanderschaft zu lernen. Es gibt der Wege allzuviel, Doch welcher ist der rechte Pfad? Zeig meinem Auge stets das Ziel Und sei mein guter Kamerad! Ragt eine Klippe hier und dort, Will mich ein Trug zum Abgrund leiten, So sage mir ein warnend Wort, Den Sturz, den schweren, zu vermeiden! Und wenn es uns beschieden ist, Dass sich ein Feind verborgen naht, So warne mich vor seiner List Und sei mein guter Kamerad! Und wenn ich schwach und müde bin, Die schwere Wandrung zu beenden, So knie du freundlich zu mir hin Und stärke mich mit sanften Händen! So folgen beide wir der Bahn, Du durch den Rat, ich durch die Tat, Und kommen froh und glücklich an, Ich und mein guter Kamerad!

