
Quitschende Staatskanzlei Gestern nach`m Cafehausbesuch führte mich mein Weg zur Bayerischen Staatskanzlei. Ein Gedichtband mit Brieferl für den Chef der Kanzlei, dem geschätzten Herrn Huber. Der Sheriff vor der Kanzlei hat`s mir erlaubt, auf dem Parkplatz zu parken, wo`s sonst nicht erlaubt ist. Ja er hätte mich sogar direkt vorfahren lassen, aber das wollte ich gar nicht, mir haben die paar Meter entlang der Staatskanzlei ganz gut getan. Was ich nicht wusste, dass der Gang zum Tor der Staatskanzlei so lärmträchtig ist. Genau während meines Ganges wurden die Jalousinen des hohen Hauses hochgefahren, ein Gequitsche wie ich es selten zuvor gehört habe. Ein jeder Vogel flog von der Staatskanzlei davon. Mit High Tech sollte es die Staatskanzlei probieren, ein wenig Schmierstoff könnte auch Wunder bewirken. Solch ein Gequitsche, entsetzlich, wie halten das die Leute in der Kanzlei nur aus. Ich als Vogel tät auch davonfliegen und den Gedichtband tät ich als Vogel dem Huber auf `s Fensterbankerl legen. Das nächste Mal schicke ich meine Post in die quitschende Staatskanzlei.

