
▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Verse 1] Ich tu immer auf kalt, nüchtern, distanziert, hab vergessen, wie es ist, zu funktionier´n, spiele den starken, den harten, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich fragil, emotional, zerbrechlich, wenn ich ehrlich bin fühl ich ziemlich viel... Es gibt nicht viel, das ich mir wünsche, ich verlange nicht einmal seelischen Frieden. Ich wünsche mir lediglich eine Person, die mir hilft, diese geistigen Schranken zu besiegen. Ist das zu viel verlangt oder darf ich mein Glück finden? weiß nicht mal, ob ich’s noch kann, mich zwischenmenschlich zu binden. [Hook] Ich hätte echt gerne eine Person, bei der ich nicht mehr bin, wer ich jetzt gerade bin, meine Gedanken streiten sich, fragen mich nach dem Sinn. Flüstern mir Negativität und Lügen ins Ohr, ich bin so verdammt müde von diesem sentimentalen Chor… Wie gerne hätte ich diesen einen Menschen, bei dem es sich lohnt, aus sich herauszugehen, und das Gefühl von nähe wieder wahrzunehmen. [Verse 3] Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich mich freuen würde, einer Person ehrlich zuzugeben, wie ich mich gerade fühle? Mal nicht die alte Leier von wegen „es geht mir super“ runter zu rattern... Sollte eigentlich nicht so schwer sein, könnte man meinen, aber wenn ich ehrlich bin, ist das zu echt, um es einfach jedem x-beliebigen Menschen mit zu teilen. Das ist etwas, das nur diese eine Person hören soll. Aber da ich dich nicht finde, frisst sich weiter dieses klaffende Loch in meinen Kopf, und mein Speicher wird langsam so voll, dass mich unfreiwillig meine Emotionen überrollen. [Bridge] Irgendwie ironisch, da das genau diese Gedanken sind, die du hören solltest. [Verse 4] Ich schreibe über dich, als wärst du echt, als würd’s dich tatsächlich geben, dabei bin ich gezwungen, meine Zeit ohne dich zu leben. Aber man darf ja träumen, und diese Songs über dich sind der Beweis, dass ich noch hoffen kann. Sag mir, kann es dich unter Umständen, nur ganz vielleicht, tatsächlich geben? [Outro] Mir bleibt nichts anderes übrig, als meinen Weg weiter ohne dich zu gehen, innerlich zu explodieren und äußerlich keine Ficks zu geben. Schreite durch die Zeit wie ein seelenloser Geist, gelangweilt von Gegenwart und Vergangenheit. Auf der Suche nach der Zukunft, die du vielleicht tatsächlich mit mir teilst.

