Da ewig treue Gott 1. Vers Lobe den Herrn, mei Seel, und ois, was in mir drin is, preise sein’ herrlichen Nama. Da Herr fügt zsamm, was auseinandergrissen is, und er heilt de Wunden, de si tief in de Herzn nei’brennt ham – weil Er is da Gott vo am jeden Heil. Er zählt de Stern am Himmi und ruaft an jedn beim Nama; ja, was sollt eam scho unmöglich sei? Da Herr hat sei Freid an dene, de eam achten – net Angst ham, sondern de Ehrfurcht vor seiner Herrlichkeit spüren, de eam ganz ausfüllt. Refrain Da Herr is an jedn nah, der eam aufrichtig ruaft, de, de eam vo ganzem Herzn suacha. Dene werd er si zoagn – dene, de gelernt ham, nach eam zu gfreitn: in seinem Wort und in da Stille. Ihr werds eam seng und spüren, ihr werds eam schmecken und eich oiweil mehr nach eam ausstrecken. 2. Vers Vertrau auf sei Güt, und du wirst seng, wia Er de Riegel vo deine Tor’ fest macht und deine Kinder segnet, mitten unter eich. Er schafft Friedn an deine Grenzen und macht di satt mit’m kostbaren Öl vo seiner Gegenwart. Er schenkt deim Haus sei Gunst, wennst eam regiern lasst. Öl is auf’m Kopf vo dem, der auf’n Herrn vertraut; er werd mit am saubern Herzn direkt in de Herrlichkeit schaun. Refrain Da Herr is an jedn nah, der eam aufrichtig ruaft, de, de eam vo ganzem Herzn suacha. Dene werd er si zoagn – dene, de gelernt ham, nach eam zu gfreitn: in seinem Wort und in da Stille. Ihr werds eam seng und spüren, ihr werds eam schmecken und eich oiweil mehr nach eam ausstrecken. 3. Vers Er schickt seine Befehle auf d’Erden; sei Wort lauft gschwind, drum schau drauf, dass’d eam folgst – du wirst es net bereun! Er legt sei Wort in dei Herz nei, es macht dein Boden nass, damit ois wachsen ko und du zum Garten voller Freid in seiner Näh wirst. Herr, du bist mei Güt und mei Burg, auf di verlass i mi. Dei Treue g’hört da Ewigkeit, gelobt sei dei Nama. Refrain Da Herr is an jedn nah, der eam aufrichtig ruaft, de, de eam vo ganzem Herzn suacha. Dene werd er si zoagn – dene, de gelernt ham, nach eam zu gfreitn: in seinem Wort und in da Stille. Ihr werds eam seng und spüren, ihr werds eam schmecken und eich oiweil mehr nach eam ausstrecken.