
[Verse 1] 静けさの空に 月よ ただ一人 雲の帳を破り 金の光さす 星々は寄り添い 君を飾りぬ 友と呼びしその月を 失くしたもの語りし夜 今もなお 胸に沁み渡る [Verse 2] 蝋燭の火 いらず 仄かに照らし 沈む心へ 優しき慰め 涙の中にも 微かな甘さ 重き憂いを誰が知ろう 抱えきれぬ 痛みの深さ 胸の底 声なきままに [Verse 3] 呼ぶことも今は 叶わぬ君よ その面影だけが 今も揺れおどる 心の奥底に ただ君一人 悲しみと 恋しさを宿し 月に向かうその瞳 夢を紡ぐ光の中で どうかあの日を 思い出して [Verse 4] 幸せの日々は はるか遠くへ 運命は容赦なく 君と私を裂き 涙に曇りし視線には かつて燃えた希望の色も消え 初恋の無垢なる喜びも 運命の声に 呼び戻され まだ知らぬ人生の価値の前に [Verse 5] それより後は 憂いの黒紗が 広き世界を覆い隠し 星の天幕 月の澄む光さえ 胸を満たす不安の影 夜の静けさ照らすものは ただ哀しみを 自由にするのみ [Outro] あの幸せは もう戻らぬのか 残るは胸を刺す 静かな痛み 救いを求めても 夜は答えず ただ大地の闇に そっと身を預け この傷も 眠りへと溶けてゆけ --- based on the poem of Charlotte von Ahlefeld (1781-1849) Doras Abendlied Still tritt der Mond in weiter Himmelsferne Aus des Gewölkes nächtlich grauem Flor, In goldner Reinheit schimmernd jetzt hervor, Umgeben von dem hellen Chor der Sterne; Ihn, den ich mir zum Freunde auserkohr, Ihn, dem ich klagte, was ich längst verlohr, Begrüsst mein Blick in stiller Nacht so gerne. Er leuchtet freundlich mir statt aller Kerzen, Strahlt leisen Trost in die beklommne Brust, Und schenkt in Thränen mir der Wehmuth Lust. Wer nimmt des Kummers Last von meinem Herzen, Wer hat um ihren Umfang je gewusst? - Ach tief verschlossen in der wunden Brust Ist all' mein Weh - sind alle meine Schmerzen. Du, den ich längst nicht mehr zu nennen wage, Und dessen Bild mich dennoch stets umschwebt! Du, der im Innern meines Herzens lebt, Wo ich nur Dich, und Schmerz und Sehnsucht trage, O wenn Dein Blick hinauf zum Himmel strebt Und holde Träume Dir der Mondschein webt, So denk' auch Du an unsres Glückes Tage. Sie sind dahin - in weite Ferne bannte, Von Dir getrennt, mich grausam mein Geschick. Erloschen ist in Thränen nun der Blick, In dem sonst Muth und Hoffnung lodernd brannte. Der ersten Liebe nahmenloses Glück Rief meines Schicksals Stimme ernst zurück, Eh' ich des Lebens vollen Werth erkannte. Seitdem verhüllt mit ihrem schwarzen Schleier Die Schwermuth mir die weite offne Welt; Des Himmels hehres, sternbesäetes Zelt, Des Mondes Glanz, der oft in stiller Feier Der Nächte ödes Dunkel mir erhellt, Und ahnungsvoll die bange Brust mir schwellt, Eröffnet nur mein Herz der Wehmuth freier. Ist mir auf ewig jenes Glück verschwunden? Ist schmerzliches Entbehren nur mein Loos? Und wird allein des Grabes finstrer Schooss Mich schützen vor des Leidens bangen Stunden, So reisse schnell mich von dem Leben los, Willkommner Tod, denn in der Erde Schooss Verbluten sanft des Herzens tiefe Wunden. the last verse is replaced by [Outro] Ist jenes Glück nun nicht mehr rückgewinnbar? Es bleibt ein stiller Schmerz, der mir die Brust durchsticht. Ich such' Erlösung, doch die Nacht bleibt ohne Wort, Nur der Finsternis der Erd' geb' ich mich leise hin, Dass diese Wunde endlich in den Schlaf zerfließt.

