[Intro — twin whisper] Tief im Wald, so weit verborgen liegt ein Garten ohne Namen Nur der Mond allein kennt dort zwei stille Blumen [Verse 1] Eine trägt die Nacht im Kleid eine trägt den frühen Morgen Unter demselben Regen blühen sie in andrer Farbe Wenn der Wind die Zweige wiegt lehnen sie sich leise näher Schwarzer Schatten, weißer Schatten fallen auf den alten Stein [Pre-Chorus] Man sagt, die schönen Dinge tragen Dornen tief in sich Dann sind auch unsre Dornen vielleicht gar nicht so schlimm [Chorus — twin harmony] Schwarze Rose, weiße Rose blühen still im Mondenschein Welche ist die Nacht welche ist der Traum niemand kann es sicher sagen Schwarze Rose, weiße Rose tragen dieselbe Jahreszeit Bis die letzten Blüten fallen blühen wir gemeinsam in demselben Garten [Verse 2] Frühling bringt uns blasses Licht Winter deckt uns zu mit Schnee Lange Nächte zählen wir bis der Morgen wiederkommt Bleibt die alte Uhr auch stehen endet hier die Zeit noch nicht Zwischen Ranken, eng verschlungen zittern zwei verborgne Knospen [Pre-Chorus] Man sagt, auch sanfte Blumen tragen Dornen tief in sich Dann dürfen wir wohl einfach weiterblühen, wie wir sind [Chorus — layered twin vocals] Schwarze Rose, weiße Rose blühen still im Mondenschein Welche ist der Schatten welche ist das Licht das bedeutet längst nichts mehr Schwarze Rose, weiße Rose träumen aus derselben Wurzel Bis die letzten Blüten fallen blühen wir gemeinsam in demselben Garten [Bridge — soft twin harmony] Sollten wir morgen unsre Farben verlieren wenn Weiß und Schwarz beide verblassen wird doch der Duft sich noch erinnern an die Blume die daneben blühte [Final Chorus — full twin vocals] Schwarze Rose, weiße Rose träumen, was der Mond nicht kennt Wenn der Morgen kommt wenn der Schnee auch fällt werden beide Blumen weiterwehn Schwarze Rose, weiße Rose tragen dieselben Dornen still Bis die letzten Blüten fallen blühen wir gemeinsam in demselben Garten [Outro — twin whisper] Tief im Wald, so weit verborgen blühen auch heut Nacht noch immer zwei Blumen