
Untergangsstimmung Ein leichtes Leben gibt es nicht, das Leben ist immer einem Kampf unterworfen, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Die gefallene Schöpfung, von der wir ein Teil sind, liegt in Wehen. Mit Kraft und Intelligenz müssen wir der Erde das für unser Leben Notwendige abringen. Ja der Mensch meint, es sei Schicksal, das sein Leben letztendlich lenkt, jedem von uns sei sein Weg vorhergezeichnet. Ein Ausbrechen wäre nicht möglich. Der Wahnsinn macht sich in den Köpfen breit, der Wahnsinn, der sich über die Begrenzung des Daseins erregt. Händeringend, nach Luft schnappend, schlagen wir wild umher. Nichts mehr von gefallener Schöpfung ist zu hören, das Bewusstsein, dass Jesus der Sohn Gottes der einzige Weg der Rettung ist, ist verloren gegangen. Die sogenannte Kirche hat den Weg des Evangeliums verlassen, man kämpft um Menschenrechte zu verwirklichen. Die Kirche ist Handlanger des Staates und dieser wird seinen Handlanger noch gebührend zum Einsatz bringen. Christen die Jesus gemäß seinem Wort folgen, werden verspüren was es heißt, verweltlichte Gemeinde toleriert zu haben. Was heißt weltliche Gemeinde oder der Welt den ersten Platz in der Gemeinde angeboten zu haben? Ich meine, das ist nicht möglich. Wenn es so wäre, dann wäre die Gemeinde niemals Gemeinde, sondern von Anbeginn Welt und darin liegt ja eben das Problem. Man hat den tatsächlichen Leib des Herrn, der durch die örtliche Gemeinde zum Ausdruck gebracht wird, verkehrt in eine Landschaft von Religionsorganisationen, die sich in weltlichen Gesellschaftsformen darbieten. Für jede Denkrichtung eine Gruppe, für jeden Starken ein Lager seinesgleichen. So darf man auch nicht mehr sagen, die Gemeinde ist sichtbar und vor allem frei von jeglichen menschlichen Schemen. Die Gemeinde ist ein Leib an jedem Ort und sozusagen eine Schöpfung Gottes. Die Religionsaktivisten glühen mit verzerrtem Gesicht, wenn man den Boden der wahren Gemeinde beleuchtet. Ephesus war eine Stadt und zugleich in ihren Grenzen die Heimat der dortigen Christen, eben die Gemeinde zu Ephesus. Ephesus war nicht gleichzusetzen mit einer religiösen Gruppierung. Wollte man dies tun, wäre es nicht einmal schwer gewesen, da es auch zu damaliger Zeit viele religiöse Gruppierungen gab. Der heilige Geist spricht die Heiligen durch Paulus in ihrer Gesamtheit in Ephesus an, als die Heiligen und an Jesus Gläubigen, die in Ephesus sind. Dies ist immer so im Neuen Testament. Was im Alten Testament der siebenarmige Leuchter war, sind im neuen Testament die Leuchter, zwischen denen Jesus wandelt siehe Offenbarung Im Alten Testament eine Gemeinde, die das ganze Volk umschloss, im Neuen Testament ein konkreter Ort, eine Gemeinde. Pro Ort ein Leuchter vor Gott. Gott bezeugt an keiner Stelle des Neuen Testamentes, dass er eine Weltkirche möchte, ebenso aber auch keine Willkür in Sachen Gemeinde. Das Wort Gemeinde ist an sich schon zweideutig. Der eigentliche Sinn ist die Versammlung der aus der Welt Herausgerufenen und diese sollen in der Einheit des einen Leibes am Ort leben, als ein lebendiges Zeugnis vor der gottlosen Welt. In den Adern der Herausgerufenen muss die Abhängigkeit von Gott pulsieren. Nur sichtbare Gemeinde ist Realität. Liebe die sich nicht ausdrückt und darbietet, ist keine Liebe. Ein Leib ohne Leib ist eine Illusion oder Phantasie, aber niemals die Gemeinschaft der Heiligen, welche die Pforten der Hölle überwindet. Viele Geschwister, also im Glauben an Jesus Stehende, wollen das nicht wahrhaben, sie halten an den selbstgebastelten sogenannten Gemeinden fest. Wobei diese Sekten als solche muss man sie bezeichnen, nicht einmal eins sind, wie denn auch, wären sie eins, müssten sie sich ja nicht spalten oder gespalten haben. Zurück zum eigentlichen Thema Untergangsstimmung. Ein leichtes Leben gibt es nicht, auch unter Christen gibt es sogenanntes High Live nicht, der Herr will, dass wir nüchtern und besonnen aus seinem Wort leben und das eckt an. Widersprüche regen sich, woher weiß ich, was Gott meint? Jeder legt die Bibel nach seinem Gutdünken aus. Ein wahres Wort, das fast alle Heiden im Munde führen, doch wir Christen sind stolz und kümmern uns einen Dreck, um echte gelebte Klarheit zu zeigen. Wie soll das christliche Leben glaubhaft sein, wenn das Christsein sich nur am Sonntag in einer Sekte abspielt, die wie bei uns in München dazu führt, dass es eine Landflucht gibt. Ein Teil der Schleißheimer Geschwister fahren nach München in ihre Sekte und in Schleißheim spalten sich die verbleibenden Geschwister in die Ableger der großen Sekten wie Katholisch, Evangelisch oder Baptisten. Welch eine Finsternis hat sich breitgemacht? Licht und Salz sollen wir sein, weit gefehlt, es mangelt an Erkenntnis des Herrn. Verdrehte Schriftauslegung und ein Nichtfesthalten am Haupt, das Christus ist, hat die Christenheit, soweit sie mir bekannt ist, in eine Sackgasse geführt. Ein antichristlicher Weg, ein Weg der Verführung Ein Sog der im Untergang endet.

