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Wunderwaffe

V4.5

[Verse 1] Wir malen Giganten auf weißes Papier, Ein Reich aus Stahl, ein Traum von Zier. So groß, dass kein Fluss es je trägt, Keine Brücke hält, wenn die Macht sich regt. Zehntausend Tonnen, ein Name, ein Witz, Die Wahrheit verlischt, die Lunte, sie blitzt. Ein Plan, der nur auf dem Plan existiert, Ein Hohlraum der Hoffnung, der uns verliert. [Chorus] Das ist die Wunderwaffe! Ein Plan, der fliegt, doch niemals trifft! Ein Donner, der im Traum zerbricht! Das ist die Wunderwaffe, der letzte Schrei! Wir malen Siege, doch sind bald vorbei. [Verse 2] Die V-2 steigt, so schön und so schnell, Ein Gruß an den Himmel, ein Feuerspiel, hell. Sie fliegt nach London, macht Staub und Rauch, Doch tötet mehr Träume als Feinde im Bauch. Der Jet-Vogel jagt, zu schnell für die Zeit, Doch Treibstoff ist knapp, die Hoffnung ist weit. Eine Handvoll Schüsse, ein letzter Versuch, Doch siegt nur im Kopf, auf dem letzten Spruch. [Chorus] Das ist die Wunderwaffe! Ein Plan, der fliegt, doch niemals trifft! Ein Donner, der im Traum zerbricht! Das ist die Wunderwaffe, der letzte Schrei! Wir malen Siege, doch sind bald vorbei. [Bridge] Wir haben geträumt von der Macht der Maschinen, Von Rache und Sieg, von glorreichen Mienen. Doch die Wunderwaffe – sie hat uns belogen, Ein Reich aus Papier, vom Wind verflogen. Der Glaube zerfällt, der Motor stirbt, Ein letzter Versuch, der uns nur zerrt. [Final Chorus] Das ist die Wunderwaffe! Ein Plan, der fliegt, doch niemals trifft! Ein Donner, der im Traum zerbricht! Das ist die Wunderwaffe, der letzte Schrei! Nichts bleibt, nur Asche, nur Narretei!