
[Intro Instrumental] [Vers 1:] Da steht er an der Tür, schon seit Minuten, Drückt zehnmal auf den Knopf – wie bei Computern. „Warum geht sie nicht auf?!“ – ruft er laut, Dabei steht oben ganz groß: „Nicht einsteigen!“ – vertraut? Und dann das gute Klo – mein treuer Freund, Verstopft mit Tüchern, wo sich keiner freut. Kein Papier mehr da, der Spülknopf tot – Sag, was dachten sie sich, bei dem Taschentuchboot? [Refrain:] Wenn du meinst, du bist der Einzige – der Zug kann warten, klar! Doch bei hundert wie dir wär das Jahr nicht mehr da. Vergess dein Handy, okay – wir rufen es aus, Doch bitte nicht täglich – das füllt unser Haus! Über Gleise zu laufen ist kein Shortcut nach Wien, Es bringt dich vielleicht... nur zur Notfallklinik hin! Fahr mit – aber denk kurz nach, Dann rollt der Zug auch ohne Krach! [Vers 2:] Da liegt 'ne Tasche – ganz allein auf Gleis 2, Zack! Evakuierung! Der Bahnhof ist frei. Es war nur ein Lunchpaket mit Salami und Ei – Aber Bombenräumdienst? Der war dabei. Und wenn wir mal losfahr’n – dann pünktlich, mein Schatz, Doch kurz vor Abfahrt kommt noch der Sprint-Spagat. „Ich muss doch mit!“ – „Der Zug ist voll!“ „Ich steh im Plan!“ – „Na klar, wie toll.“ [Refrain (leicht variiert):] Wenn du meinst, du bist der Einzige – und alle warten auf dich, Dann rechne mal hoch – das wird mathematisch ungeschickt. Klo ist kein Mülleimer, Tür kein Wunschautomat, Wir sind keine Zauberer mit 'nem Zug-Apparat! Hab Verständnis, hab'n Herz – wir tun, was wir können, Doch Wunder bei Türpiepen... musst du selber können. [Outro:] Also nächstes Mal bitte: Tasche am Mann, Tür nicht blockieren, Klo nicht marinieren, Und nicht am Bahnsteig verlieren. Wir rollen mit Stil – durch Stadt, Tal und Feld, Doch ihr seid’s, die bestimmen: Wie pünktlich die Welt. [Instrumental]

