
Ich kam zu dir mit meinem Sonnenschein; Du aber wolltest mich und ihn nicht haben, Du glaubtest ja, ein großer Geist zu sein, Und warfst um dich mit dieses Geistes Gaben. Du hieltest für die Ewigkeit geschrieben, Was Menschenhand für Menschenaugen schreibt, Und bist doch selbst ein Manuskript geblieben, Das ungedruckt im Kasten liegen bleibt! Ich kam zu dir mit meinem Sonnenlicht; Du aber glaubtest, eignes Licht zu strahlen. Es glimmte wohl, doch leuchtete es nicht, Und teuer war die Lampe zu bezahlen. Du wolltest alle Welt im Nu entflammen Für dich und deine Thorenseligkeit; Da aber fiel der Docht in sich zusammen, Und nun umfängt dich selbst die Dunkelheit! Nun komme ich mit all dem Sonnenglanz, In dem vor ihrem Herrn die Geister beten. Ich will zum allerletztenmal, doch ganz, In meiner Klarheit Fülle, zu dir treten, Begreifst du nun auch jetzt das große Wunder, Das doch so einfach ist, noch immer nicht, So gehst du wie der Docht im Lämpchen unter, Denn deinem Geist fehlt jede Spur von Licht!

