[Verse 1] In dir tobt ein ganzer Chor Tausend Stimmen Hart wie Stein Sie schreien alle durcheinander Und du glaubst Das müsstest du sein Du hältst den Atem Wenn es knallt Zählst die Fehler Jahr für Jahr Machst aus Zweifeln kalte Mauern Doch ich seh durch alles klar (ganz klar) [Chorus] Nicht alles Was in dir laut ist Sagt die Wahrheit Nicht jede Angst ist ein Orakel Das dich lenkt Ich halt dich fest Wenn es zu viel wird Bis es leiser brennt Du musst mir nichts erklären Ich kenn dein Schweigen längst [Verse 2] Da sind Risse in den Fotos Nähte in der alten Haut Du nennst sie Schaden Nennst sie Schwäche Ich nenn sie mutig Bunt und laut Auch gebrochene Dinge tragen Licht In ihren Kanten glüht es sacht Deine Narben sind Geschichten Die dich sicher durch die Nacht Heimgebracht (oh-oh) [Chorus] Nicht alles Was in dir laut ist Sagt die Wahrheit Nicht jede Stimme ist ein Urteil Das dich bricht Ich bleib bei dir Wenn du dich selber Wieder suchst im Blick Du musst mir nichts erklären Dein Herz erzählt genug [Bridge] Du warst nie verloren Du warst nur unterwegs Durch zu enge alte Träume Durch dein eigenes Gefängnis Ich geh neben deinen Fragen Bis der Morgen dich versteht Und du merkst in meinem Arme Dass man auch im Fallen steht [Chorus] Nicht alles Was in dir laut ist Sagt die Wahrheit Und auch im Flüstern liegt manchmal Dieses Gift Ich geb dir Worte Wenn du magst Oder halte nur die Pflicht Dir zu glauben Wenn du taumelst Denn auch gebrochene Dinge tragen Licht [Outro] Du musst mir nichts erklären Atme einfach in mich rein Du warst nie verloren Nur unterwegs Und jetzt darfst du Angekommen sein


