[Intro, ruhiges piano, dezente gitarre, kurzer instrumental-build] Ich.. ich such nach Liebe, du... du suchst nach Schuld, Ich bin's nur selbst Schuld, das ich dich Liebe [Verse 1] Du sammelst jedes kleine Wort, als waer es Munition, drehst jede Szene tausendmal, suchst den Fehler wie ein Ausweg aus deiner Situation. DEKONSTRUKTIVISTISCHER GEDANKE in mein'm Kopf, versteh es schon, mein Herz findet aber Keinen GRUND, jedes steh ich' Mal sofort unter Generalverdacht, du hoffst auf Frieden, doch tust nichts dafür doch du fütterst dein Gehirn, was dich kriegssüchtig macht. [Pre-Chorus] Du sagst, du willst nur wissen, wer dich wieder hintergeht, doch merkst du, dass mit jedem Urteil neues Feuer weht. Dein Misstrauen galt ganz ander'n, NIE MIR, SIE LIEGT IM GEHIRN, DENNOCH TRAG ICH DIE KONSEQUENZ! BEVOR SIE SICH VERLIEREN, DAS HEISST DAS ICH DICH LIEB [Chorus] WER NACH SCHULD SUCHT, SUCHT NACH KRIEG, NICHT NACH EINER LÖSUNG, BAUT AUS WORTEN BARRIKADEN STATT NUR MAL ZU FRAGEN: WARUM? WENN DU NUR ZÄHLST, WAS ALLES FEHLT, VERLIERST DU'S, Ich mein WAS DICH TRÄGT, FRIEDEN WÄCHST DORT, WO MAN DIE WAFFEN IN DIE ERDE LEGT. [Verse 2] Ich... Ich sag dir das, ICH DICH ÜBERTRIEBEN LIEBE, Du trägst 'ne Liste alter Wunden, verpasst mir Seitenhiebe, statt zu Kommunizieren, frisst sie's in sich hinein,, das bist nicht du, aber auch irgendwie schon, doch wenn du es nicht erkennst, hab ich dich verloren. WIE IMMER SCHON, MEIN GRÖßTE ANGST, BESCHWOREN, HAB ICH DICH... HAB ICH DICH VERLOREN? weil es schon geschrieben ist in STEINTAFELN wie ein heiliges Gesetz, doch jede Zeile macht dich enger, du suchst in jeden Wort nur deinen Sinn den sehen willst, Was soll ich da noch tun? Denn richtest du nur auf die andern, bleibst du selber unbewacht, ganz unbewusst, unbekannt' und irgendwann wird aus Verteidigung ein Dauerstreit, doch ich streite nicht mehr das mein ich Ernst, DU WILLST DIE WAHRHEIT? DAS IST SIE, DEINE EIGENE, AUS MEINER SICHT, IST ES NUR ZERSTÖRUNG, EGAL WIE DU SIE NENN MAG'S, war es nie mein Ziel bei dir, hab alles investiert, doch über Nacht-kam-der-verdammte-Krieg-in-dir-entfacht. JEDER LEBT NUR IN WUT, NUN AUCH DU, ICH BIN ES VERMUTLICH WIEDER SCHULD, GERNE, ICH BIN'S GEWOHNT, WAR NIE AUF EINEN THRON, DESHALB, KANN ICH MICH NICHT BELOHN'N ALS WÄR ICH NEN SCHLECHTER SOHN, SCHLECHTER FREUND, SCHLECHTER MANN, SCHLECHTER VATER, SCHLECHT GEHÖR' ICH IN DIE HÖLLE, IN EUREN AUGEN, ICH KÄMPFE FÜR EUCH, FÜR EUCH, FÜR EUCH UND IHR LASST MICH FALLEN, EGAL DENN ICH BRAUCH EUCH DAFÜR NICHT! ICH NIMM JEDE SCHULD AUF MICH, ICH BIN DER KRIEG, DIE WAHRHEIT, DIE SÜNDE DAS GEFÜHL, ERSCHAFFEN VON LEBEN, IST ES NUR EIN Fluch für mich.. [Pre-Chorus] Du willst so gern, dass endlich wer die ganze Schuld erkennt, doch keine Strafe dieser Welt heilt, was in dir brennt. [Chorus] WER NACH SCHULD SUCHT, SUCHT NACH KRIEG, NICHT NACH EINER LÖSUNG, MACHT AUS FRAGEN VORWÜRFE UND AUS NÄHE BEFESTIGUNG. WENN DU NUR SIEHST, WO ANDRE FALLEN, UND NIE, WO DU VERZEIHST, VERPASST DU DEN MOMENT, IN DEM DU AUS DEM KAMPF AUSSTEIGST. [Bridge] Vielleicht beginnt der erste Frieden dort, wo du dir sagst: Ich muss nicht immer Richter sein, wenn ich nach Wahrheit frag. Lösungen klingen leiser als das Echo von dem Streit, doch wer zuhört, statt zu siegen, wird mit Freiheit überschreit. [Chorus (final, leicht variiert, big)] WER NACH SCHULD SUCHT, SUCHT NACH KRIEG, NICHT NACH EINER LÖSUNG, DOCH WER NACH LERNEN SUCHT, DER FINDT IN SICH 'NE REVOLUTION. WENN DU DIE HÄNDE NICHT MEHR HEBST, SONDERN SAGST: ICH SCHAU MIR ZU, WIRD AUS DEM SCHLACHTFELD DEINER ANGST EIN STÜCKCHEN INNERE RUH.