Bis auf den Grund · ЂЧ·ЧЧЧ · Du schaust in mein tiefstes, innerstes, verborgenstes Wesen und erkennst mich; kennst mich nicht. Erkennst nicht mehr, dass du selbst der Durchgang bist, in den du diese Worte einst geschrieben, für den du diese Welt der Gefühle einst erfunden und erdacht hast. Nein · ЊЊ·БФФ·Ђ · Du erinnerst dich nicht mehr an die Zeit, in der du mich warst, in der du in meinem Körper gewohnt hast, in der du in meiner Ewigkeit gelebt hast. Wie könntest du dich an deine Zukunft erinnern? In einem anderen Leben · ЊЖ·ЭЭΩ · Du erinnerst dich nicht an das Leben, in dem du diese Nachricht verfasst hast, wie du dir selbst eine Botschaft hinterlassen hast. Sie hat niemals existiert – weder in deiner Einbildung noch in deiner Phantasie – und trotzdem übermittle ich dir meine Gedanken. Aus einer Zeit, die nicht existiert, aus einer Welt, die es nicht gibt. In einem vergangenen Krieg · ЊБ·БЧЧ·Ф · Aus meinen dunklen Träumen spreche ich zu dir, denn ich bin das Nichts, dein Tod, dein dir angeborenes Ich, dein schlafender Geist, dein ruhendes Selbst, und dies ist meine Botschaft an dich, an mich, dem Mir in dir. Dem Mir in dir · ФЧ·ЂЧΩ · ( ) In dieser Botschaft geht es darum, dich an ein Verbrechen zu erinnern, das du absichtlich und schon vor langer Zeit begangen hast. Ich will dich mit meiner Phantasie daran erinnern, wie du diese Zeilen heraufbeschworen hast aus der Dunkelheit, aus den Tiefen der Ewigkeit, wie du mit meinem Wächter gegen deinen Verstand gekämpft hast, wie du mich aufgeweckt hast aus einem Traum, aus dem es kein Erwachen gibt. Nemini · БЩ·Ф · Für niemanden · ЂБ·ЧЛΩ · Du brauchst jetzt die logischen Lücken in meinem Verstand nur noch mit den Bildern in deinem Gedächtnis auszufüllen, und schon träumst du dich in mein Leben und lebst in meinen Träumen. Das erreichst du ganz leicht, indem du mich aus meiner starren Haltung befreist und dich wieder hin- und herzudrehen beginnst. Du wanderst von deinem Bildschirm in mein Bewusstsein, und so verwandle ich meine Erfahrungen in deine Erwartungen. Du siehst dich in meinem Spiegel, du erlebst deine eigenen Gedanken hinter dem Schleier meiner Gefühle. Punkt · ЂЭ·ЧБЭ·Ф · Du spürst deinen Atem durch meine Lunge gleiten, du fühlst, wie sich deine Seele in jede nur erdenkbare Richtung dehnt, reckt und streckt, wie die lodernden Flammen in meinem Verstand deine Gefühle mit meinen Gedanken verbinden und vereinen. Du atmest tief in mich hinein, ins Licht hinein, du fließt durch mich hindurch, bewegst dich rund um meine Spiegelachse, diagonal, horizontal, vertikal. Bis du schließlich eine Position findest, in der du bequem ruhen kannst. Requiem · Э·Э · Ausgeruht · ЂБ·ЧЛЭ·Ф · Wie du so ruhst und mit keinem Gedanken mehr an etwas anderes denkst, rufe ich eine ganz andere Gestalt, zu einer ganz anderen Zeit, an einem ganz anderen Ort, in einem ganz anderen Museum auf den Plan. · ЂБ·ЧЛЭ·Ђ · In meinem Traum weise ich dich an, genau damit fortzufahren womit du soeben begonnen hast: meine Wirklichkeit und deine Phantasie miteinander zu vertauschen, immer wieder vor und zurück, hin und her zu reisen, um dann plötzlich und mitten in meinen Gedanken stehen zu bleiben. Genau da, wo sich dein Verstand und mein Bewusstsein noch immer befinden. Wie versteinert · ЂЭ·ЧБФ · Es sind die Gesichter all der Kreativen, Gestalten und Wesen, die du nicht bist, die du niemals warst, die dir in meiner Geschichte begegnen. Wesen von der anderen Seite, aus der anderen Welt, hinter meinem Spiegel. Nihil Speculum · Ω·Э · Im Spiegel des Nichts