
✩░▒▓▆▅▃▂▁𝐒𝐜𝐡𝐧𝐢𝐩𝐬𝐞𝐥-𝐖𝐞𝐥𝐭▁▂▃▅▆▓▒░✩ ✩·.·´¯`·.·★ Der Sommer ★·.·`¯´·.·✩ Sommer '98. Eine junge Frau entdeckt am Rand ihrer Heimatstadt ein kleines, unscheinbares Café. Sie ist von der Einfachheit gefangen, aber von dem Gast der ihr sofort auffällt noch viel mehr. Abwesend schaut dieser aus dem Fenster, ist aber präsenter in diesem kleinen Raum als alle anderen. Lange beobachtet sie ihn. Fasst sich ein Herz und spricht ihn an. Was nun folgt, ist ein Sommer voller Wunder und Ekstase. Doch der kommende Herbst zerschlägt die Zweisamkeit, die sie hatten. Er offenbart ein Geheimnis was er die ganze Zeit mit sich herumtrug. Doch sie ist nicht wütend oder sauer auf ihn. Tief in ihrem Herzen hat sie es gespürt, das er nicht mit offenen Karten gespielt hat. Die komplette Geschichte findet ihr unter: https://schnipsel-welt.jimdosite.com ============================================================ (Yeah...) So ein Sommer. Café am Stadtrand, ich stand plötzlich vor dir, deine grün-grauen Augen ruhten fragend auf mir. „Hey, bist du öfter hier?“, rutschte mir raus, ich dachte: Oh Mann, doch statt mich abzuweisen, botest du mir den Platz an. Wir redeten Stunden, bis der Wirt uns auf die Straße schickt', du hast mich nach Hause gebracht und nur höflich genickt. Ich wollte dich halten, doch du zeigtest keine Schwächen, und das kühle Laken am Morgen fühlte sich an wie ein Versprechen. Wir saßen stundenlang, die Welt war wie im Rausch, ein einziger Blick und wir tauschten alles aus. Heute starr ich auf den Tisch und die Zeit nimmt ihren Lauf, ich nehme den Schmerz in Kauf, für noch so einen Sommer. (Yeah) Jeder Blick, jedes Wort, zieht mich wieder an diesen Ort. Die Erinnerung bleibt, heute und für immer, bring mich zurück, zurück in diesen Sommer. Am nächsten Tag ging ich zurück, mein Herz war so schwer, du saßt einsam am Fenster, und dein Blick wirkte leer. Doch als ich an den Tisch trat, da hast du plötzlich gelacht, und ab da haben wir die Nächte zu unseren Tagen gemacht. Die Wochen flogen vorbei, jeder Zweifel war fort, wir brauchten kein Versprechen und kein einziges Wort. Ich dachte, wir beide, wir könnten niemals zerbrechen, doch der Regen am Brunnen sollte ganz anders sprechen. Wir saßen stundenlang, die Welt war wie im Rausch, ein einziger Blick und wir tauschten alles aus. Heute starr ich auf den Tisch und die Zeit nimmt ihren Lauf, ich nehme den Schmerz in Kauf, für noch so einen Sommer. Ein kalter Morgen am Brunnen, der Regen fiel sacht, zwei Stunden gewartet, was hab ich mir gedacht? Du bogst um die Ecke, das Kind und die Frau am Arm, ein stummes Kopfschütteln – und der Verlust schlug Alarm. Wir saßen stundenlang, die Welt war wie im Rausch, ein einziger Blick und wir tauschten alles aus. Heute starr ich auf den Tisch, Tränen nehmen ihren Lauf, doch ich nehme den Schmerz in Kauf, für noch so einen Sommer. Nur dieser leere Tisch... (bring mich zurück) Nur noch so ein Sommer. (yeah...) Song Text ©: Thorsten Försterling

