[Intro: Kalte, weite Synthesizer-Flächen, langsamer, hypnotischer Bass] [Klare, schwebende weibliche Vocals] [Verse 1] Ich greife nach der Wahrheit, doch meine Hand greift leer Die Fakten sind verschwunden, im grauen Nebelmeer Ein Labyrinth aus Spiegeln, die allesamt verzehrt Wo jedes klare Wort am Ende sich ins Nichts verkehrt [Verse 2] Sie weben dichte Schwaden aus Halbwahrheit und Angst Bis du um deinen eigenen, letzten Funken bangst Die Stimmen der Vernunft ersticken tief im Grau Wir wandern blind umher, und niemand macht sich schlau [Chorus] Hinter den Nebelwänden, da sitzen sie und sehen zu [Synthesizer werden drängender, ein kühler Beat setzt ein] Wie wir uns selbst zerfleischen, in nie gekannter Ruh Sie steuern unsere Ängste, sie lenken unseren Blick Und treiben uns im Dunkeln immer weiter ins Genick [Instrumental Interlude: Melancholisches Synthesizer-Solo, umspielt von kalten Streicher-Samples] [Verse 3] Die Grenzen sind verwischt zwischen Fiktion und Sein Wir sperren uns freiwillig in unsere Zellen ein Ein blindes Volk marschiert zum Takt der Illusion Und feiert dabei tanzend die eigene Kapitulation [Chorus] Hinter den Nebelwänden, da sitzen sie und sehen zu [Synthesizer werden drängender, ein kühler Beat setzt ein] Wie wir uns selbst zerfleischen, in nie gekannter Ruh Sie steuern unsere Ängste, sie lenken unseren Blick Und treiben uns im Dunkeln immer weiter ins Genick [Instrumental Outro: Sanftes Ausklingen der Synths, bis nur noch ein kühler Windhauch bleibt] [End]